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Modellierung von Kulturgeschichte am Beispiel des GNM

Modellierung von Kulturgeschichte am Beispiel des Germanischen Nationalmuseums: Vermittlungskonzepte für das 21. Jahrhundert

Abb.: Germanisches Nationalmuseum Nürnberg

Projektleitung: Prof. Dr. Christina Strunck
Finanzierung: Forschungskolleg der VolkswagenStiftung (2018-2022)

Gemeinsam mit dem Germanischen Nationalmuseum (GNM), dem renommiertesten kulturwissen­schaftlichen Forschungsmuseum in Deutschland, sowie in Zusammenarbeit mit Kolleg/inn/en aus zahlreichen Departments der Friedrich-Alexander-Universität (FAU) und etlichen privatwirtschaftlichen Partnern will das Institut für Kunstgeschichte durch eine praxisorientierte Doktorandenausbildung den Wissenstransfer zwischen Forschungsinstitutionen und Gesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft stärken.

Gerade im „postfaktischen“ Zeitalter besteht eine zentrale gesellschaftliche Herausforderung darin, über die historische (ebenso wie die aktuelle) Modellierung von Geschichte Rechenschaft abzulegen. Anhand der langen Geschichte des GNM soll erforscht werden, wie die Sammlungsbestände dazu benutzt wurden, im Einklang mit den jeweils dominanten intellektuellen, politischen und gesellschaftlichen Imperativen wechselnde historische Erzählungen bzw. „Entwicklungslinien“ zu konstruieren. Eine zentrale Rolle spielt dabei die Umsetzung der Forschungsergebnisse in innovative Vermittlungskonzepte. Durch ein museologisches Trainee-Programm, Workshops zum Erwerb von IT- und Management-Kompetenzen sowie die Chance, neuartige Vermittlungsformen anhand von Beständen des GNM zu erproben, sollen Geisteswissenschaftler/inn/en vielfältige außeruniversitäre Karrierewege eröffnet werden.

Pressemitteilung der VolkswagenStiftung

Im Rahmen des Forschungskollegs werden 7 Doktorandenstellen und die Position eines Koordinators bzw. einer Koordinatorin ausgeschrieben. Weitere Informationen für Bewerber/innen:  Antragsdarstellung | Vorschläge Dissertationsthemen | Hinweise zum Auswahlverfahren.