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Sarah Fetzer, M.A.

Passbild: Sarah Fetzer
  • Tätigkeit: Wissenschaftliche Mitarbeiterin/Doktorandin
  • Organisation: FAU / GNM
  • Abteilung: VW-Forschungskolleg "Modellierung von Kulturgeschichte"
  • E-Mail: sarah.fetzer@fau.de
  • Adresse:
    Schlossgarten 1 – Orangerie
    91054 Erlangen

 

Nach Vereinbarung per E-Mail

  • 2012–2015 Bachelorstudium der Kunstgeschichte und Buchwissenschaft an der FAU Erlangen-Nürnberg. Bachelorarbeit: „Das Heilig-Kreuz-Münster in Schwäbisch Gmünd und seine Architektur“
  • 2015–2018 Masterstudium der Kunstgeschichte und Mittelalterlichen Geschichte (Mittelalter- und Renaissancestudien) an der FAU Erlangen-Nürnberg. Masterarbeit: „Die Tafelmalereien des Hochaltars in St. Jakob zu Straubing aus der Wolgemut-Werkstatt“
  • 2014–2018 Studentische Hilfskraft (Bibliothek/Tutorin/TAHO-Tutorin) am Institut für Kunstgeschichte der FAU Erlangen-Nürnberg
  • Seit 2018 VW-Forschungskolleg: Modellierung von Kulturgeschichte am Beispiel des Germanischen Nationalmuseums: Vermittlungskonzepte für das 21. Jahrhundert am Institut für Kunstgeschichte der FAU Erlangen-Nürnberg. Dissertationsvorhaben: „Die Aufseß’sche Sammlung“
  • Seit 2018 Lehrbeauftragte am Institut für Kunstgeschichte der FAU Erlangen-Nürnberg
  • Seit 2019 Mentee im ARIADNEphil-Mentoring-Programm der FAU (Durchgang 2019/2021)

Die Aufseß’sche Sammlung
Privates Sammeln und öffentliches Präsentieren im 19. Jahrhundert

Das Forschungsvorhaben beschäftigt sich mit der Privatsammlung des Freiherrn Hans von und zu Aufseß. Dieser hatte in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts Archivalien, Bücher, Antiquitäten, Kunstwerke und historische Gegenstände aller Art angesammelt, die größtenteils den Grundstock des von ihm im Jahr 1852 gegründeten Germanischen Nationalmuseums bildeten. Neben einer genaueren Betrachtung des Gründers als Sammlerpersönlichkeit sollen vor allem die Fragen nach der Definition und Zusammensetzung seiner Sammlung und deren Zweck, der Sammlungsstrategie(n), den Handelsbeziehungen (insbesondere Nürnberger Kunstmarkt) sowie dem frühen Raumprogramm des Museums bis zum Umzug in das Kartäuserkloster 1857 beleuchtet werden. Die methodologische Vorgehensweise ist zum einen definiert durch die Sichtung einzelner Objekte vor Ort, zum anderen durch die Auswertung der Archivalien aus dem von 2008–2012 erschlossenen Familienarchiv der Freiherren von und zu Aufseß im Schloss Unteraufseß, die eine Ergänzung zu denjenigen Akten des Historischen Archivs im GNM bilden.

Erstbetreuerin: Prof. Dr. Heidrun Stein-Kecks (FAU)
Zweitbetreuer: Dr. Matthias Nuding (GNM)

  • Museale Sammlungsgeschichte und Kulturgeschichtsschreibung im 19. Jahrhundert
  • Objekt- und Provenienzforschung
  • Nürnberger Kunsthandel und -markt vom 15. bis zum 19. Jahrhundert
  • Malerei, Grafik und Skulptur des Spätmittelalters (insb. Michael Wolgemut)

  • Mit Martin Seeburg: Art. „Das Männerbad. Albrecht Dürer (1471–1528)“. In: Bayerische Schlösserverwaltung: Karnatz, Sebastian u. Piereth, Uta in Zusammenarbeit mit den Studierenden der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (Hrsgg.): Fenster zum Hof – Graphische Einblicke in das höfische Leben von Dürer und Zeitgenossen. Erste Sonderausstellung im Burgerlebnismuseum Cadolzburg 30.06.–10.09.2017. München 2017, S. 12.
  • Diverse Katalognummern für den Ausstellungskatalog: Michael Wolgemut – mehr als Dürers Lehrer. Eine Ausstellung der Museen der Stadt Nürnberg in Kooperation mit dem Germanischen Nationalmuseum und der Universitätsbibliothek Erlangen-Nürnberg 20.12.2019–22.03.2020 [in Vorbereitung].