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Lukas Maier

Lukas Maier

Lukas Maier, M.A.

DFG-Projekt: "Kunst und Krise: Transnationale und interkonfessionelle Übersetzungsprozesse in Bildkünsten und Architektur in Großbritannien (1625-1727)"

Department Medienwissenschaften und Kunstgeschichte
Institut für Kunstgeschichte

  • Seit 2018 Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Forschungsprojekt „Kunst und Krise: Transnationale und interkonfessionelle Übersetzungsprozesse in Bildkünsten und Architektur in Großbritannien, 1625-1727“ an der FAU Erlangen
  • 2017-2018 wissenschaftliche Hilfskraft am Zentralinstitut für Kunstgeschichte, München
  • 2014-2018 Studium (M.A.) Kunstgeschichte in München und Sevilla. Abschlussarbeit: „Vino mui mejorado en el arte perspectiva y architectura. Velázquez in Italien 1630.“
    Tätigkeit als Werkstudent u.a. bei der Bayerischen Schlösserverwaltung und der Allianz Deutschland AG
  • 2010-2014 Studium (B.A.) Geschichte und Kunst, Musik, Theater in Salzburg, München und Bologna
  • 2009-2010 Freiwilliges Jahr in der Denkmalpflege in Regenburg

Charles I. und Henrietta Maria als Initiatoren kultureller Übersetzungsprozesse zwischen Großbritannien und dem Kontinent. (Arbeitstitel)

Bis zu seiner Hinrichtung 1639 war die Herrschaft von Charles I. durch schwere Krisen geprägt. Gleichzeitig aber entstand am englischen Hof eine der bedeutendsten Kunstsammlungen Europas, die in den neu ausgebauten und aufwendig ausgestatteten königlichen Residenzen zur Schau gestellt wurde. Entscheidend war dabei die Zusammenarbeit Charles‘ I. mit seiner Gemahlin Henrietta Maria, die maßgeblich daran beteiligt war, neue italienische und französische Tendenzen in England zu etablieren. Das Dissertationsprojekt soll zeigen, wie die arbeitsteilige Repräsentation des Herrscherpaares die politischen und konfessionellen Konflikte dieser krisenhaften Epoche durch künstlerische Übersetzungsleistungen adressierte. Wie kooperierte das Herrscherpaar beim Zugriff auf kontinentaleuropäische Kunstwerke und Künstler und mit welchen unterschiedlichen Netzwerken operierte es dabei? Anknüpfend an die Theorie der Raumsoziologie soll gezeigt werden, inwieweit Charles I. und Henrietta Maria profane und sakrale Räume jeweils für sich einnahmen und englisch, französisch oder italienisch besetzten. Im Vordergrund stehen dabei schwerpunktmäßig die Paläste des Königspaares, die mit ihrer Ausstattung, Architektur und Lage jeweils unterschiedliche Funktionen erfüllten.

Betreuerin: Prof. Dr. Christina Strunck