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Archiv der Ausstellungen vergangener Jahre

AUGENBLICK! Die Faszination des Sehens

Augenmodell Kunststoff, zerlegbar, Anatomische Sammlung der FAU Erlangen-Nürnberg; Foto: Erich Malter

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Piktogramme aus dem Erlanger Stadtbild; Foto: Erich Malter

Die unter Beteiligung des Instituts für Kunstgeschichte, PD Dr. Eva Wattolik, kuratierte Ausstellung „AUGENBLICK! Die Faszination des Sehens“ eröffnet am Sonntag, 28. Februar 2016 um 11 Uhr.

Dauer: 28. Februar – 26. Juni 2016
Ort: Stadtmuseum Erlangen | Martin-Luther-Platz 9 | Erlangen

Die Verbindung zwischen den Lebewesen und ihrer Umwelt wird durch die Sinnesorgane hergestellt, die sich im Zuge der Evolution bei allen Arten vielfältig ausgeprägt haben. Für den Menschen spielt dabei der Sehsinn eine zentrale Rolle, da er uns die meisten Informationen über die Außenwelt liefert. Ein großer Teil unseres Gehirns ist daher mit der „Bildverarbeitung“ beschäftigt.

Nur der Mensch vermag es, aus den optischen Eindrücken – in Verbindung mit Sprache und Schrift – ein „Weltbild“ aufzubauen. Dieses Weltbild ist Gegenstand der kulturellen Kommunikation, der Überlieferung und der künstlerischen Reflexion. Wie das Gehirn die dazu erforderliche Leistung erbringt, ist bis heute ungeklärt.

Die Ausstellung zeigt zuerst, wie breit angelegt in der Geschichte des Lebens die Ausbildung eines Sehorgans ist: Über den Bau des Auges und die Funktion des Sehens lassen sich Verwandtschaften und Unterschiede zwischen den Arten feststellen.

Der zweite Teil der Ausstellung widmet sich der Anatomie unseres Auges und der Bildverarbeitung im Gehirn. Anschließend werden die Sehleistungen beim Menschen betrachtet. Zudem geht es um dessen Fähigkeiten, die visuellen Wahrnehmungen deuten und sich darüber verständigen zu können.

Die Ausstellung ist in vier Bereiche gegliedert: Licht, Leben, Sehen – Das menschliche Auge – Sehen und Wahrnehmen – Sehen und Erkennen.

Eine Ausstellung des Stadtmuseums Erlangen und der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg: Zoologische Sammlung, Institut für Anatomie I, Zentralinstitut für Angewandte Ethik und Wissenschaftskommunikation, Institut für Kunstgeschichte.

Presse-Echo:

Nürnberger Nachrichten/Nürnberger Zeitung
http://www.nordbayern.de/region/erlangen/erlangen-vieraugenfische-und-durer-1.5018099

Peter Flötner. Renaissance in Nürnberg

ausst_b0357_klAusstellung im Albrecht-Dürer-Haus mit Stationen im Stadtmuseum Fembohaus und Museum Tucherschloss und Hirsvogelsaal, Oktober 2014 bis 18. Januar 2015

Peter Flötner (ca. 1490-1546) zählt zu den bedeutendsten und vielseitigsten Nürnberger Künstlern und Entwerfern der Generation nach Albrecht Dürer. Seine Aufträge bezog er vornehmlich aus dem reichen und mächtigen Nürnberger Patriziat. Flötner fertigte u. a. kostbare Kleinplastik, Goldschmiedemodelle und Vorlagen für den Einblattdruck. Kein anderer deutscher Künstler schuf mehr Plaketten. Im Zentrum der Ausstellung aber steht der einzigartige Bestand an originalen Handzeichnungen Flötners aus der Universitätsbibliothek Erlangen. In den Dependancen im Stadtmuseums Fembohaus wird vor allem der Apollo-Brunnen, im Tucherschloss Flötners Tätigkeit als Entwerfer für Möbel und Innendekorationen thematisiert werden. Zur Ausstellung ist im Michael Imhof Verlag, Petersberg, ein reich illustrierter Katalog erschienen.

Konzeption: Manuel Teget-Welz.
Essays und Katalognummern: Manuel Teget-Welz, Dorothea Antos und Benno Baumbauer

Wendelin Kusche – Die Moderne in Franken

Siehe unter Praxisbezogene Studienprojekte