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Forschung

Tagungen

 

ÜBERSETZUNGSPHÄNOMENE
Texte als künstlerische Vermittlungsinstanzen

Internationaler Workshop des Instituts für Kunstgeschichte der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

Montag, 17.7.2017

14.15 h
Prof. Dr. Christina Strunck  | Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
BEGRÜSSUNG UND EINFÜHRUNG IN DIE THEMATIK

14.30 h
Dr. Ulrike Kern | Goethe-Universität Frankfurt am Main
VOM FESTLAND ZUR INSEL
Kunsttheoretische Übersetzung im frühneuzeitlichen England

15.30 h
Kaffeepause

16.00 h
Constanze Keilholz, M. A. | Georg-August-Universität Göttingen
VIGNOLAS „REGOLA“ IN EUROPA
Zur Transformation der Titelillustration eines frühneuzeitlichen Bestsellers

17.00 h
Prof. Dr. Paolo Sanvito | Università degli Studi di Napoli Federico II
ÜBERSETZUNG UND INTERPRETATION VON TEXTQUELLEN ZUM ANTIKEN THEATERBAU
Debatten an der Accademia Olimpica in Vicenza: von Daniele Barbaro (1567) bis Enea Arnaldi (1762)

Dienstag, 18.7.2017

9.00 h
Prof. Dr. Kristoffer Neville | University of California, Riverside
LEONHARD CHRISTOPH STURM AS READER AND CRITIC
Architectural Translation and Synthesis in Germany in the Early Eighteenth Century

10.00 h
Carolin Scheidel, M. A. | Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
PALLADIOS „I QUATTRO LIBRI“ IN ENGLAND
Transformation und Rezeption der illustrativen Elemente

11.00 h
Kaffeepause

11.30 h
Dr. Daniela Lunger-Štĕrbová | Univerzita Karlova, Prag
JOHANN FERDINAND SCHOR UND SEINE ARCHITEKTURMANUSKRIPTE
Erforschung der theoretischen Quellen seiner Vorlesungen

12.30h
Abschlussdiskussion

Ort: Haus „Kreuz + Quer“ | Bohlenplatz 1 | 91054 Erlangen
Der Eintritt ist frei; eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Konzeption und Kontakt:
Prof. Dr. Christina Strunck | Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
christina.strunck@fau.de

Das Handout


Abschlusstagung Sakralität und Macht

Die DFG-Forschergruppe 1533 „Sakralität und Sakralisierung in Mittelalter und Früher Neuzeit. Interkulturelle Perspektiven in Europa und Asien“ (Prof. Dr. Heidrun Stein-Kecks) veranstaltet zum Abschluss der gemeinsamen Forschungsarbeit einen Kongress mit dem Titel „Sakralität und Macht“ vom 15. bis 18. März 2017 in Erlangen.

Auf der Tagung werden nicht nur die Ergebnisse der Projektarbeiten präsentiert – seit 2011 hat die Forschergruppe in insgesamt acht Teilprojekten interdisziplinär und auch interkulturell die Prozesse von Sakralisierung untersucht –, sondern es werden verschiedene projekt- und auch gruppenspezifische Fragestellungen, Probleme und Lösungen vorgestellt und diskutiert.

Das Programm ist im Flyer nachzulesen.

Link zum Flyer

 


Tagungsarchiv

Tagung zu Ehren von Prof. Dr. Hans Dickel

Termin: am 11. und 12. November 2016

A Square Divided Horizontally and Vertically into Four Equal Parts, Each with a Different Direction of Alternating Parallel Bands of Lines 1982 Sol LeWitt 1928-2007 Purchased 1984 http://www.tate.org.uk/art/work/P77013

A Square Divided Horizontally and Vertically into Four Equal Parts, Each with a Different Direction of Alternating Parallel Bands of Lines 1982 Sol LeWitt 1928-2007 Purchased 1984 http://www.tate.org.uk/art/work/P77013

Programm

Freitag, 11. November 2016, 13.45 – 17.45 Uhr | Senatssaal im Kollegienhaus (KH 1.011)

13.45 | Begrüßung, Prof. Dr. Martina Baleva (Basel), Dr. Ulrich Blanché (Heidelberg)
14.00 | Wenn Handlungen Form werden.Die konzeptuelle Wende der Neuen Realisten um 1960, Dr. Melitta Kliege (Nürnberg)
14.30 | Antike Zeichenbücher. Eine Studie zur Geschichte der Philosophenausbildung, Prof. Dr. Jörg Trempler (Berlin)
15.00 | Spurensicherung, Dr. Ulrich Luckhardt (Ingelheim)
15.30 | Kunst als dritte Natur, Dr. Matthias Bruhn (Berlin)
16.00 | Kaffeepause
16.15 | Goethe, Rembrandt und die Ikonographie, Dr. Martin Sonnabend (Frankfurt / Main)
16.45 | Eine „Verkündigung“ Holbeins in Erlangen? Dr. Guido Messling (Wien)
17.15 | Sichtbare Bilderwelt Berlins, die Amerikanisierung in Deutschland und die Praktiken des Gedenkens in Deutschland und Zentraleuropa, Dr. John Czaplicka (Berlin)

Freitag, 11. November 2016, Beginn: 18 Uhr | Wassersaal in der Orangerie

Grußworte
des Instituts f. Kunstgeschichte: Prof. Dr. Christina Strunck
der Studierenden: Sonja Kammerlander M.A.
des Freundeskreis des Instituts: Peter Mörtel
der Erlanger Kollegen: Prof. Dr. Ursula Rautenberg, Lehrstuhl f. Buchwissenschaft

Festvortrag
von Prof. Dr. Werner Busch (Berlin)
Füßlis „Nachtmahr“. Eine Pathosformel und ihre Folgen

Samstag, 12.11.2016, 9 – 12.30 Uhr | KH 1.011

09.00 | Angus Fairhurst, Dr. Ulrich Blanché (Heidelberg)
09.30 | Die Kräfte hinter den Formen: Natur in der Gegenwartskunst mit Blick auf Joseph Beuys, Dr. Magdalena Holzhey (Krefeld)
10.00 | Balkanismus als analytische Kategorie der Kunstgeschichte, Prof. Dr. Martina Baleva (Basel)
10.30 | Impulse für die Kunstvermittlung, Dr. Dunja Schneider (Linz)
11.00 | Kaffeepause
11.15 | Bacchische Festivitäten im Werk Salomon Gessners, Dr. Thilo Westermann (Berlin)
11.45 |  Über die Synthese von Architektur und Skulptur in der klassischen Moderne, Dipl. Ing. (FH) Marian Wild (Erlangen)
12.15 | Schlusswort


Museologischer Studienkurs mit internationalem Symposium
Ausstellungskonzepte gestern – heute – morgen

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Plakat Museologischer Studienkurs

Institut für Kunstgeschichte der FAU Erlangen-Nürnberg in Zusammenarbeit mit dem Germanischen Nationalmuseum und den Museen der Stadt Nürnberg

Termin: 2.–8. Oktober 2016
Ort: Erlangen, Nürnberg

Ausstellungen von Kunst und Kulturgütern unterliegen seit ihren Anfängen komplexen Wandlungsprozessen, die nicht nur Hängungs- bzw. Aufstellungskonzepte betreffen, sondern auch die Intentionen, die sich mit der spezifischen Auswahl und Präsentation der Objekte verknüpfen. Bedingt durch das Wegbrechen des traditionellen „bildungsbürgerlichen“ Publikums, gewandelte Erwartungshaltungen der Museumsbesucher, innovative transnationale bzw. globale Perspektiven der kunsthistorischen Forschung, neue Erkenntnisinteressen sowie neuartige technologische Möglichkeiten der Kunstvermittlung befindet sich die internationale Museumslandschaft gegenwärtig in einer Phase tiefgreifender Transformationen. Der Studienkurs ist als ein Forum der Reflexion für die Museumskuratoren von morgen gedacht, das ihnen eine historisch fundierte, multiperspektivische, interdisziplinär ausgerichtete Auseinandersetzung mit den genannten Herausforderungen ermöglicht und ihre internationale Vernetzung sowie den nachhaltigen Austausch fördert.

Der Studienkurs widmet sich der Konzeption von Dauerausstellungen in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Vier Sektionen am Vormittag richten den Blick auf die Geschichte des Ausstellungswesens vom 16. bis 20. Jh. und vermitteln Expertenwissen auf neuestem Forschungsstand. Praxisbezogene Sektionen am Nachmittag dienen dazu, im Germanischen Nationalmuseum und in den Museen der Stadt Nürnberg an aktuellen Projekten heute gängige Ausstellungsformen und deren Innovationspotential zu diskutieren. Ein abschließendes internationales Symposium mit renommierten Experten aus Museum und Universität widmet sich den zukünftigen Herausforderungen und Aufgaben des Ausstellungswesens.

Die Veranstaltung richtet sich an exzellente Masterstudent/inn/en, Doktorand/inn/en und Postdoktorand/inn/en der einschlägigen (Kunstgeschichte, Kunstpädagogik, Archäologie, Museologie usw.). Erwartet wird die Übernahme eines Referats. Die Veranstaltungssprache ist deutsch. Der Kurs dauert fünf Tage (3.–7. Oktober); der 2. und 8. Oktober sind für An- bzw. Abreise vorgesehen. Übernommen werden die Kosten der Unterkunft für sechs Nächte, ein Tagegeld und die Hälfte der Fahrtkosten. Eine Kinderbetreuung ist möglich. Die Bewerbung erfolgt postalisch mit Motivationsschreiben, Lebenslauf, Zeugniskopien und Empfehlungsschreiben eines Hochschullehrers. Bewerbungsschluss ist der 10. Juli 2016.

Programm des Internationalen Symposiums – Das Museum neu erfinden? Dauerausstellungen im Wandel

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Plakat Internationales Symposium – Das Museum neu erfinden? Dauerausstellungen im Wandel

Termin: 7.10.2016
Ort: Erlangen, Senatssaal im Kollegienhaus, Universitätsstraße 15, KH 1.011

9.00 | Eröffnung, Prof. Dr. C. Strunck und Dr. M. Teget-Welz, FAU Erlangen-Nürnberg

9.15 | Display choices for the sculpture and decorative arts collection at the J. Paul Getty Museum, Dr. A.-L. Desmas, J. Paul Getty Museum Los Angeles

10.00 | Museumsbesucher zu Nutzern machen – die Neukonzeption des Badischen Landesmuseums Karlsruhe, Dr. K. Horst, Badisches Landesmuseum Karlsruhe

10.45 | Kaffeepause

11.15 | Neue Ausstellungskonzepte und die Zukunft der Museumsarchitektur, K. Beisiegel, M. A., Art Centre Basel

12.00 | Die Universität als Denkfabrik? Aspekte einer transinstitutionellen Kooperation am Beispiel der Musealen Sammlungswissenschaften, Prof. Dr. A. Grebe, Donau-Universität Krems

12.45 | Mittagspause

14.30 | Digitale Schnittstellen im Museum der Zukunft, Prof. Dr. S. Hoppe, LMU München

15.15 | ‘The Museum is the Message.’ Ausstellungspraxis im digitalen Museum, Dr. M. Henkel, Zentrum für Audience Development / IKM, FU Berlin

16.00 | Kaffeepause

16.30 | Keynote Lecture, Museumslandschaften – Ausstellungskonzept oder Politikum? Prof. Dr. S. Ebert-Schifferer, Bibliotheca Hertziana (Max-Planck-Institut für Kunstgeschichte), Rom

17.30 | Empfang im Wassersaal der Erlanger Orangerie

 

Kontakt:
Prof. Dr. Christina Strunck
Dr. Manuel Teget-Welz

Flyer


Graduiertenworkshop „Aktuelle Forschungen zur mitteleuropäischen Skulptur des 15. und 16. Jahrhunderts“

tagung_2016_workshop-skulptur-sptma-deckblattTermin: 14.-15. Juli 2016
Ort: Erlangen, Nürnberg
Konzeption: Dorothee Antos M.A., Benno Baumbauer M.A., Dr. Manuel Teget-Welz

Der Workshop, den das Institut für Kunstgeschichte der FAU Erlangen-Nürnberg (Prof. Dr. Heidrun Stein-Kecks) in Kooperation mit dem Germanischen Nationalmuseum Nürnberg veranstaltet, bietet je vier Erlanger und auswärtigen Doktorandinnen und Doktoranden die Gelegenheit zur Diskussion ihrer Dissertationsvorhaben zur mitteleuropäischen Skulptur des 15. und 16. Jahrhunderts mit Experten aus der Forschung. Die angekündigten Referate decken einen Zeitraum vom Beginn des 15. Jahrhunderts bis zur Reformationszeit, funktional und formal unterschiedliche Bildgattungen sowie vielseitige methodische Zugänge ab. Im Fokus stehen Fragen nach den Biographien der Künstler und ihrem höfischen Auftraggeberumfeld, dem räumlichen und funktionalen Kontext von Bildwerken, dem Zusammenhang von Form, Frömmigkeit und Ikonographie und der Werkstattpraxis.

Der öffentliche Abendvortrag von Dr. Matthias Weniger (Bayerisches Nationalmuseum München) am Donnerstag behandelt das Thema „Hans Leinberger und die neuen Strategien der Bildschnitzer um 1500“. Der Workshop endet mit einem diskursiven Rundgang durch die Ausstellung „Der Deichsler Altar. Nürnberger Kunst um 1420“ und die Skulpturensammlung des Germanischen Nationalmuseums, geleitet durch den Kurator Dr. Frank-Matthias Kammel (Teilnahme begrenzt).

Der Workshop wird finanziert durch Mittel der Dr. Alfred-Vinzl-Stiftung und des Interdisziplinären Zentrums fur Europäische Mittelalter- und Renaissancestudien (IZEMIR) der FAU Erlangen-Nürnberg.

Für die Teilnahme ist eine Anmeldung, bitte bis zum 8. Juli an Dorothee Antos (Dorothee.Antos@fau.de), erforderlich. Der Abendvortrag am Donnerstag ist ohne Anmeldung öffentlich zugänglich. Die Teilnehmerzahl für den Rundgang im GNM ist stark begrenzt.

Weitere Informationen und das Programm


Arbeitstreffen zur mittelalterlichen Wandmalerei in Regensburg

in Kooperation mit ICOMOS – AG Wandmalereirestaurierung

Termin: 3.-4. Juni 2016
Ort: Regensburg
Konzeption: Prof. Dr. Heidrun Stein-Kecks (FAU), Prof. Dr. Ursula Schädler-Saub (HAWK Hildesheim, ICOMOS)

Programm:
Freitag, 3. Juni
9–11.30 Uhr St. Emmeram (Ringkrypta, Magdalenenkapelle, Kapitelsaal, Benediktskapelle) (Dipl. Rest. Angelika Porst, Dipl. Rest. Robert Zenger, Heidrun Stein-Kecks)
12–13 Uhr Dominikanerkirche St. Blasius (Dipl. Rest. Angelika Porst, Dipl. Rest. Robert Zenger, Norma Zavodnik)
13–15 Uhr Mittagspause (auf Wunsch Gelegenheit zur Besichtigung der Wandmalerei in St. Veit/Karthaus Prüll)
15–17 Uhr Prüfening, St. Georg (Heidrun Stein-Kecks)
17–19 Uhr Imbiss im Prüfeninger Biergarten
19 Uhr Pfarrsaal St. Bonifaz – Präsentationen und Diskussionen:
Fassadenmalerei in der Wollwirkergasse, Regensburg: Dame mit dem Einhorn
(Norma Zavodnik)
Hans Haggenmiller und die Freilegung romanischer Wandmalerei in Regensburg
(PD Dr. Doris Gerstl)
Wandmalereien in Prüfening, Maßnahmen an Architektur und Raumfassung
(angefragt: Dipl. Rest. Peter Turek)
Samstag, 4. Juni
9–10.30 Uhr Allerheiligenkapelle am Domkreuzgang (Heidrun Stein-Kecks)
11–13 Uhr Wandmalerei in Bürgerhäusern der Altstadt (Norma Zavodnik)
13–14 Uhr Mittagspause im Café im Historischen Museum
14–15 Uhr Minoritenkirche / Historisches Museum
Albrecht Altdorfer: Wandmalereien aus dem sog. Kaiserbad (Dipl. Rest. Annette Kurella)
Am 2.6., ab 19.30 Uhr, ist ein Tisch reserviert im Gasthof Gravenreuther, Hinter der Grieb 10.

Programm


Das Schönste ist auch das Heiligste. Ästhetische Aspekte des Heiligen in den mittelalterlichen Bildkünsten und der islamischen Kalligraphie

Die DFG Forschergruppe 1533 „Sakralität und Sakralisierung in Mittelalter und Früher Neuzeit. Interkulturelle Perspektiven in Europa und Asien“, die Professur für Mittlere und Neuere Kunstgeschichte und der Lehrstuhl für Orientalische Philologie und Islamwissenschaft laden herzlich ein zur Tagung

Das Schönste ist auch das Heiligste
Ästhetische Aspekte des Heiligen in den mittelalterlichen Bildkünsten und der islamischen Kalligraphie

Termin: 11. bis 13. Mai 2016
Ort: in Erlangen, Wassersaal (Orangerie) und Sitzungssaal 2.012 (Alte Universitätsbibliothek), in Bamberg, U11 Raum 00.16.
Konzeption: Miriam Köckeis M.A., Dr. Berenike Metzler, Prof. Dr. Heidrun Stein-Kecks, Prof. Dr. Georges Tamer

Um Anmeldung wird bis 1. Mai 2016 unter der E-Mail Susanne.Koller@fau.de gebeten. Eine Tagungsgebühr wird nicht erhoben.

Plakat

tagung_2016_plakat_dasschönste2tagung_2016_plakat_dasschönste1Programm:

Mittwoch, 11.5.2016, Wassersaal, Orangerie
19.00 Uhr          Begrüßung Klaus Herbers (Erlangen)
19.15 Uhr          Jens Kulenkampff (Erlangen): Das Schöne und das Heilige. Ein Versuch

Donnerstag, 12.5.2016, Sitzungssaal (2.012), Alte UB (Nachmittag: Bamberg)
9:00 Uhr            Begrüßung und Einführung von Heidrun Stein-Kecks und Georges Tamer
Moderation: Georges Tamer (Erlangen)
9:15–10:00        Rebecca Sauer (Heidelberg): Der Schreiber zwischen Oralität, Ikonizität und Schriftlichkeit: Al-Qalqashandi (1355–1418) zur Bedeutung der Schrift in der islamischen Kultur
10:00–10:45      Berenike Metzler (Erlangen): Von schöpferischen Pinselstrichen, Engelsfedern gleich: Auf Spurensuche nach ästhetischer Motivik in Texten zur islamischen Kalligraphie (14.–17. Jhdt.)
10:45–11.30      Pause
Moderation: Hartmut Bobzin (Erlangen)
11.30–12:15      Jitka Ehlers (Köln): Mobilia ornamenta. Bildliche und inschriftliche Ausstattung der sog. vasa sacra des 12. Jahrhunderts.
12:15–13:00      Marina Kevkishvili (Florenz): Bild und Schrift, Medien der Heiligenverehrung in Svanetien (Georgien)

13:26 Uhr          Abfahrt nach Bamberg

14:30–15:15      Führung im Islamischen Museum durch Lorenz Korn (Bamberg)
15:15–16:00      Anja-Ruth Dreiser (Bamberg): Magically Empowered by Sacred Language – Islamic Mirrors (Durch Sprache magisch aufgeladen – Islamische Spiegel), Bamberg, Raum: U11/00.16
16:15–18 Uhr    Besuch des Diözesanmuseums und des Doms

Freitag 13.5.2016, Sitzungssaal (2.012), Alte UB

Moderation: Heidrun Stein-Kecks (Erlangen)
9.00–9.45          Delia Kottmann (Paris): Schönheit in romanischen sakralen Wandmalereien? Das Beispiel von Saint-Savin-sur-Gartempe
9.45–10.30        Miriam Köckeis (Erlangen): „Domum tuam decet sanctitudo Domine“ (Ps. 93,5). Schönheit und Heiligkeit in den romanischen Wandmalereien von San Tommaso ad Acquanegra sul Chiese
10.30–11.00      Kaffeepause
Moderation: Tobias Frese (Heidelberg)
11.00–11.45      Emine Küçükbay (Bamberg): Hilye-i şerīf: Inwiefern fügen sich zu den ‚Beschreibungen des Propheten‘ islamische Ästhetik und religiöse Andacht zusammen? Betrachtungen hinsichtlich kalligraphischer und graphischer Komponenten
11.45-12.30       Julia Gaus (Tübingen): Byzantinische Enkolpien des 8.-13. Jahrhunderts. Bild, Text, Form und Reliquie – ein Zusammenspiel?
12.30–13.15      Abschlussdiskussion


tagung_2016-glaubeGlaube, Politik und die Künste. Frühneuzeitliche Transfers zwischen katholischen und protestantischen Kulturen

Internationale Tagung der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel, Bibelsaal der Bibliotheca Augusta, 9.-11.3.2016
Konzeption: Prof. Dr. Christina Strunck (FAU), Julia Bender-Helfenstein, MA (Philipps-Universität Marburg)

In den kunsthistorischen Studien zum frühneuzeitlichen Kulturtransfer ist die Rolle der Religion bzw. Konfession bislang weitestgehend ausgeklammert geblieben. Die Tagung „Glaube, Politik und die Künste: Frühneuzeitliche Transfers zwischen katholischen und protestantischen Kulturen“ soll die Erschließung dieses Forschungsfeldes vorantreiben und anhand von aussagekräftigen Fallstudien aus dem 16. und 17. Jahrhundert analysieren, wie Kunst, Konfession und Politik bei der Konturierung interkultureller Kontakte zusammenwirkten. Dabei geht es einerseits um die politische Instrumentalisierung von Religion, andererseits um die Konflikte, die sich aus dem Widerspruch von religiösen Idealen und realpolitischer Staatsräson ergaben. Folgende Leitfragen stehen im Zentrum der Tagung: Welche Aspekte der bildkünstlerischen bzw. architektonischen Artefakte einer Konfession wurden von der „gegnerischen“ Konfession rezipiert bzw. in welcher Weise wurden sie modi ziert? Welche theologischen bzw. politischen Absichten motivierten solche Rezeptions- und Adaptionsprozesse? Wie trugen die Künste dazu bei, das Verhältnis von Politik und Religion zu interpretieren bzw. inwiefern wirkten sie als Teil eines sprachlichen und visuellen Diskurses daran mit, die Relation von geistlicher und weltlicher Gewalt zu modellieren? Dies schließt auch die Frage ein, inwiefern durch die künstlerische Produktion religiöse Toleranz gefördert bzw. unterminiert wurde.

Das Programm und weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Flyer.

Kulturelle Transfers zwischen Großbritannien und dem Kontinent

Termin: 30. und 31. Oktober 2015 | Ort: Villa an der Schwabach, Hindenburgstraße 46 a, Erlangen

Gerade vor dem Hintergrund der Debatten über einen möglichen EU-Austritt Großbritanniens besitzt die Frage nach den historischen Verbindungen zwischen britischen und kontinentaleuropäischen Traditionen besondere Aktualität. Anlässlich des 300. Jubiläums der Thronbesteigung von King George I. (Georg Ludwig von Hannover) standen jüngst vor allem die Beziehungen zwischen dem Königreich Großbritannien und dem Kurfürstentum Hannover im Blickpunkt. Diese bilden jedoch nur einen kleinen Ausschnitt aus dem umfassenden Spektrum kultureller Austauschbeziehungen zwischen „Insel“ und „Kontinent“. Während manche Themenbereiche (etwa die Grand Tour oder der englische Landschaftsgarten) bereits intensiv bearbeitet worden sind, besteht auf anderen Gebieten noch starker Forschungsbedarf – zumal die britische Kunstgeschichte an den meisten deutschen Universitäten nur peripher berücksichtigt wird. Der Workshop „Kulturelle Transfers zwischen Großbritannien und dem Kontinent“, der am 30. und 31.10.2015 am Institut für Kunstgeschichte der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg stattfindet, bildet den Auftakt einer Reihe von Veranstaltungen, die zu einer intensiveren Erschließung dieses Forschungsfelds beitragen sollen. Zugleich soll die Vernetzung von Nachwuchswissenschaftlern mit renommierten Forschern gefördert werden.

Einzelheiten zum Programm entnehmen Sie bitte dem Flyer.

Anrechenbar im Master Kunstgeschichte für das Kernmodul 7 (Aktuelle Forschungsfragen, Laufzettel) und im Bachelor Kunstgeschichte als Schlüsselqualifikation (Laufzettel).


FARBE BEKENNEN! Bilder im Spannungsfeld der Religionen

Termin: 17. und 18. Juli 2015 | Ort: Senatssaal, Kollegienhaus, Raum 01.011

Ereignisse wie das Pariser Charlie-Hebdo-Attentat oder die Zerstörung von Kunstwerken im Nahen Osten zeigen, dass das Thema „Bild und Religion“ hohe und brisante Aktualität besitzt. Die Tagung „Farbe bekennen! Bilder im Spannungsfeld der Religionen“ wird aus historischer Perspektive Haltungen zum Bild in unterschiedlichen Religionen bzw. Konfessionen untersuchen. Auf welche Weise bestimmen kulturelle Prägungen den Umgang mit Bildern, ihre Wahrnehmung und Ausdeutung?

Fokussiert werden insbesondere Situationen, in denen Bilder im Spannungsfeld mehrerer Religionen oder Konfessionen standen, sei es im Rahmen von sozialen und politischen Wandlungsprozessen wie der institutionellen Etablierung des Christentums in der Spätantike, der Eroberung vormals christlicher Gebiete in frühislamischer Zeit oder der Reformation, sei es im Kontext von Missionsbestrebungen. Die insgesamt neun Vorträge werden einerseits grundsätzliche Einblicke in die Haltungen der jeweiligen Glaubensgemeinschaften zum Bild geben, andererseits Fallbeispiele vorführen, die Wandel und Konstanz bestimmter Bildauffassungen und gegenseitige Einflussnahmen verdeutlichen.

Einzelheiten zum Programm entnehmen Sie bitte dem Flyer.

Anrechenbar im Master Kunstgeschichte für das Kernmodul 7 (Aktuelle Forschungsfragen, Laufzettel) und im Bachelor Kunstgeschichte als Schlüsselqualifikation (Laufzettel).