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Studium

Praxisbezogene Studienprojekte

 

Um den Studierenden Kompetenzen für den Berufsalltag eines Kunsthistorikers/einer Kunsthistorikerin zu vermitteln und damit nicht nur die Berufswahl zu erleichtern, sondern auch die Berufsaussichten zu verbessern, nimmt die Vermittlung von praxisorientiertem Handlungswissen im Rahmen des Kunstgeschichte-Studiums an der FAU Erlangen-Nürnberg einen festen Platz ein. Bereits im Bachelor-Studiengang, insbesondere aber im Rahmen des Masterstudiengangs Kunstgeschichte werden in Zusammenarbeit mit externen Kooperationspartnern und Kooperationspartnerinnen konkrete und öffentlichkeitswirksame Projekte durchgeführt. Darunter fallen Konzeption und Durchführung von Ausstellungen, Autorentätigkeit für Museums- und Ausstellungskataloge sowie die Mitwirkung an Forschungsprojekten. Eine Auswahl an praxisorientierten Studienprojekten seit 2011 wird auf dieser Internetseite präsentiert.


Fenster zum Hof – Graphische Einblicke in das höfische Leben von Dürer und Zeitgenossen

Erste Sonderausstellung im Burgerlebnismuseum Cadolzburg, 30.06.-10.09.2017

Diese Sonderausstellung ist das Ergebnis eines Projektes von zwölf Studierenden der FAU Erlangen-Nürnberg in Zusammenarbeit mit der Bayerischen Schlösserverwaltung in Kooperation mit der Universitätsbibliothek Erlangen. Über mehrere Semester hinweg besuchten Studierende Seminare der beiden Dozenten der Bayerischen Schlösserverwaltung, Frau Dr. Uta Piereth und Herrn Dr. Sebastian Karnatz. Weiter…

 

Wilde Männer und Weibermacht

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Abb.: Albrecht Dürer, Das Wappen mit dem Totenkopf, 1503, Kupferstich

Anhand der Bestände der Graphischen Sammlung der Stadt Nürnberg, in der Originalblätter von Dürer, Sebald Beham, Daniel und Hieronymus Hopfer, Georg Pencz und Hans Schäufelein studiert werden konnten, erarbeiteten Studierende im Sommersemester 2016 eine virtuelle Ausstellung über Geschlechterrollen in der Graphik Dürers und seiner Nachfolger. Das Projekt wurde von Prof. Dr. Christina Strunck und Dr. Thomas Schauerte (Leiter des Albrecht-Dürer-Hauses, des Stadtmuseums Nürnberg und der Kunstsammlungen der Stadt Nürnberg) betreut; es beteiligten sich Rebekka Berg, Johanna Berges-Grunert, Olga Dupin, Anja Falderbaum, Daniela Gäbisch, Mary Galazka, Amelie Gerhard, Julia Mohr, Angelina Mühl, Claudia Myslinski, Samuel Neurieder, Nadine Raddatz, Melina Rauh, Julia Riß, Sophia Rösch und Susanne Wagner.

Multimedia-Datenbank Franken in historischen Reiseberichten 

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Die Multimedia-Datenbank wurde im WS 2015/16 in einer interdisziplinären Kooperation zwischen dem Lehrstuhl für Kunstgeschichte (Prof. Dr. Christina Strunck) und dem Lehrstuhl für Informatik 6 (Prof. Dr. Klaus Meyer-Wegener) aufgebaut und seitdem mit weiteren Inhalten gefüllt. Die Datenbank enthält Berichte von deutschen, flämischen, französischen, englischen und italienischen Autoren, die im 17. und 18. Jahrhundert Franken bereisten. Die Texte werden durch Kommentare, Illustrationen und Links sowie innovative Suchfunktionen erschlossen. Ein kontinuierlicher Ausbau der Datenbank ist vorgesehen, um anhand der Texte die Wahrnehmung und Wertung der Bau- und Kunstwerke, Traditionen, Institutionen und Bräuche in Franken zu untersuchen.

An der Erstellung der Datenbank beteiligten sich Lisa Baluschek, Johanna Berges-Grunert, Thao-Nguyen Do, Philipp Eichhorn, Anja Falderbaum, Daniela Gäbisch, Amelie Gerhard, Lisa Landl, Eva-Carina Lobmeier, Andreas Mischke, Nadine Raddatz, Julia Riß, Sophia Rösch, Christoph Schmidt, Kristina Schulz, Bianca Seiler und Isabella Sturm.

 

Blog „Zündstoffe. Almut Lindes Werke im Diskurs“

Laufzeit: Januar bis März 2014

Master-Studentinnen des Erlanger Instituts für Kunstgeschichte veröffentlichten auf dem Blog des Kunstpalais kurze Beiträge zu einzelnen Werken Almut Lindes in der Ausstellung „Radical Beauty“. Der Blog wurde jeden Freitag mit einem neuen Beitrag versehen.


Katalogtexte für die Jahresausstellung 2013 an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg

pra-studpro_adbk13Für den Ausstellungskatalog der vom 11.-14. Juli 2013 stattfindenden Jahresausstellung der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg schrieben die Studierenden des Master-Studiengangs Kunstgeschichte Sophia Eschrich, Wiltrud Gerstner, Corinna Klußmann, Janina Schuler, Sarah Wagner und Jannike Wiegand sowie des Bachelor-Studiengangs Sophia Baumann, Hannah Hummitzsch und Benjamin Rowles im Rahmen der nun im dritten Jahr durch Dr. Eva Wattolik geleiteten Schreibwerkstatt insgesamt 15 Kurztexte über Arbeiten von Christoph Binder, Ann-Christin Czubayko, Malika Eilers, Barbara Engelhard, Sarah Frawley, Jan Gemeinhardt, Ulrich Kainender, Taelim Lee, Lena Mayer, Christian Nsabimana, Almut Reichenbach, Stefanie Scheb, Maria Seitz, Nina Silberhorn und Diego Sindbert.

Zur traditionellen Jahresausstellung werden vier Tage lang Ateliers zu Ausstellungsräumen. Studierende jeder Klasse und jedes Aufbaustudiengangs zeigen ihre besten Werke aus den vergangenen zwölf Monaten. Die durch die Studierenden der Kunstgeschichte verfassten Texte beziehen sich auf Werke von Kunststudierenden, die zur Publikation für den Katalog eingereicht wurden. Die Auswahl berücksichtigte dabei jeweils eine Arbeit aus jeder Klasse.

Wir danken dem Team der Presseabteilung der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg und den betreffenden Kunststudierenden für die produktive und inspirierende Zusammenarbeit.

Dauer der Jahresausstellung: 11.-14. Juli 2013
Öffnungszeiten: täglich 10-18 Uhr
Vernissage: Mittwoch, 10. Juli 2013, 19 Uhr
Sommerfest: Samstag 14. Juli, 19 Uhr

Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg
Bingstraße 60
90480 Nürnberg


Katalogtexte für die Jahresausstellung 2012 an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg

pra-studpro_adbk12_ja_motiv_mailFür den Ausstellungskatalog der vom 12.-15. Juli 2012 stattfindenden Jahresausstellung der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg schrieben die Studierenden des Master-Studiengangs Kunstgeschichte Ann-Katrin Kronmüller, Corina Lehmann, Julia Renner, Kerstin Rockenmaier und Eva-Maria Winter im Rahmen der nun im zweiten Jahr durch Dr. Eva Wattolik geleiteten Schreibwerkstatt insgesamt 13 Kurztexte über Arbeiten von Nehle Bertsch, Mirjam-Fee Barsties, Jong su Chu, Martina Kändler, Tobias Keck, Philipp Kummer, Karla Leonhardt, Judit Blas Lorente, Liesa Mikolajczak, Renate Nagy, Almut Reichenbach, Robert Rist und Stefanie Weigl.

Dauer der Jahresausstellung: 12.-15. Juli 2012
Öffnungszeiten: täglich 10-18 Uhr

Vernissage: Mittwoch 11. Juli, 19 Uhr
Sommerfest: Samstag 14. Juli, 19 Uhr

Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg
Bingstraße 60
90480 Nürnberg


Wendelin Kusche – Die Moderne in Franken

Ausstellung vom 21. Juni bis 8. Juli 2012
Öffnungszeiten: Mo–Fr von 16–20 Uhr, Sa und So von 11–16 Uhr
Führungen: Sa und So jeweils um 14 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Ort: Orangerie, Schlossgarten 1, Erlangen

Studierende der Kunstgeschichte in Erlangen erarbeiteten in Form eines Projektseminars selbständig eine Ausstellung mit begleitendem Katalog. Diese wird zur Wiedereröffnung der Orangerie im Erlanger Schlossgarten im Juni 2012 stattfinden.

In der Ausstellung werden Bilder Wendelin Kusches aus dem Besitz der Universität gezeigt. Zusätzlich bereichern private Leihgaben das breite Spektrum des Oeuvres. Kusche, der selbst Kunstdozent an der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät in Nürnberg war, hatte einen engen Bezug zu Erlangen: er porträtierte Erlanger Uni-Rektoren, malte ein Gruppenbildnis für das medizinische Institut und fertigte Aquarelle mit Ansichten Erlangens und der Bergkirchweih sowie die Einladungskarten für das Schlossgartenfest. Darüber hinaus hielt Kusche fränkische Landschaften als Ölbilder fest. Werke aus Italien und Sri Lanka ergänzen die Ausstellung und zeigen seinen unbefangenen und ausdrucksstarken Blick auf Menschen und Landschaften. Viele seiner Arbeiten sind außerdem im öffentlichen Raum in Erlangen und Umgebung zu finden.

Aufgabe der Studierenden war es, Kusches Nachlass zu sichten und auszuwerten sowie das Konzept für Ausstellung und Katalog zu erstellen und Texte dafür zu schreiben. Alle daraus folgenden Arbeitsschritte, vom Fundraising bis zum Führungsprogramm, übernahmen die Studentinnen und Studenten selbst.

Initiator des Projekts war Professor Dr. Hans Dickel. Er korrigierte geduldig Texte, koordinierte studentische Arbeitsgruppen und universitäre Kontakte und war kompetenter Ansprechpartner für organisatorische und fachliche Probleme. Dank seines Engagements konnten die Studentinnen und Studenten wichtige Erfahrungen im Ausstellungswesen gewinnen.

Unterstützt wurde die Arbeit insbesondere durch Sonja Gabriel-Kusche, der Witwe des Künstlers. Zum Gelingen des Kataloges hat maßgeblich die Leiterin der Handschriften und Graphischen Sammlung der Universitätsbibliothek, Dr. Christina Hofmann-Randall, beigetragen.

Teilnehmer/innen: Mafalda Gomes, Constanze Hofmann, Tina Kotlewski, Anneli Kraft, Ann Kathrin Kronmüller, Corina Lehmann, Julia Renner, Kerstin Rockenmaier, Maike Teubner, Katharina Urbanczyk, Yulia Vishnevskaya, Marian Wild, Mona Wirth, Natalie Woltmann und Stephanie Zeitelhack

Wendelin Kusche (1926-2003)

1961-1991 Lehrtätigkeit an der Pädagogischen Hochschule Nürnberg (später Erziehungswissenschaftliche Fakultät der F. A. Universität Erlangen-Nürnberg) im Bereich Kunsterziehung
Zahlreiche Ausstellungen in Erlangen, Nürnberg, Franken, Bayern und der BRD

uni t°fau Bericht über die Orangerie und Ausstellung Wendelin Kusche


Herrscherlob von Künstlerhand – Die Reproduktion des König-Ludwigs-Albums im Bestand der Graphischen Sammlung der Universität Erlangen-Nürnberg

Abb.: Titelblatt des Albums

Abb.: Titelblatt des Albums

seit 2011
Projektleitung: Dr. Bettina Keller

Zu den Schätzen der Graphischen Sammlung der Universität Erlangen-Nürnberg gehören auch die über 120 Blätter des König-Ludwigs-Albums aus der Sammlung Luthardt, ein Konvolut graphischer Reproduktionen von Original-Kunstwerken, die namhafte Künstler dem bayerischen König Ludwig I. anlässlich der Enthüllung der Bavaria 1850 zum Geschenk machten. Die im Album vertretenen Themenfelder – Biblische Historien, Mythologien, Geschichtsbilder, Allegorien, Genre, Landschaften, Veduten und Architekturstücke – repräsentieren die ikonographische Bandbreite der deutschen Romantik. Zugleich illustrieren die unterschiedlichen graphischen Techniken – darunter klassische Verfahren wie Holzschnitt, Kupferstich oder Radierung, aber auch „modernere“ wie Lithographie, Galvanographie oder Photographie – die den Künstlern Mitte des 19. Jahrhunderts zur Verfügung stehenden Reproduktionsmöglichkeiten. Die Entstehungsgeschichte des Original-Albums wie der Reproduktion beleuchtet schließlich interessante Facetten des Kunstbetriebs in der deutschen Spätromantik.

Die Katalogisierung und Bearbeitung der graphischen Reproduktion des König-Ludwigs-Albums erfolgt im Rahmen eines Forschungsprojektes am Institut für Kunstgeschichte in Kooperation mit der Graphischen Sammlung der Universität Erlangen-Nürnberg und der Staatlichen Graphischen Sammlung München. Das Projekt bietet Graduierten und Studierenden der Kunstgeschichte die Möglichkeit an der Erstellung des Katalogs mitzuwirken.