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Fabian Kastner, M.A.

Passbild: Fabian Kastner
  • Tätigkeit: Wissenschaftlicher Mitarbeiter/Doktorand
  • Organisation: FAU / GNM
  • Abteilung: VW-Forschungskolleg "Modellierung von Kulturgeschichte"
  • E-Mail: fabian.kastner@fau.de

  • Geb. 1993 in Nürnberg.
  • 2011–2018 Studium der Germanistik sowie der Theater- und Medienwissenschaft (Masterschwerpunkt: Visualität und Bildkulturen) an der FAU Erlangen-Nürnberg.
  • 2013–2015 studentische Hilfskraft und Tutor am Department Germanistik und Komparatistik der FAU.
  • 2014–2018 studentische Hilfskraft und Tutor am Institut für Theater- und Medienwissenschaft der FAU.
  • 2016 Bachelorarbeit Titurel, Schoysiane, Gahmuret – Drei Nebenfiguren im Titurel und ihre Funktionen.
  • 2018 Masterarbeit Kino, Kopf und Körper. Der Film bei und mit Antonin Artaud.
  • Seit 2018 Kollegiat im VW-Forschungskolleg Modellierung von Kulturgeschichte am Beispiel des Germanischen Nationalmuseums: Vermittlungskonzepte für das 21. Jahrhundert.
    Dort Promotion unter der Betreuung von PD Dr. Lars Nowak, Dr. Thomas Eser und Prof. Dr. Christian Schicha mit einem medienwissenschaftlichen Thema zur Rolle des Körpers im Museum unter dem vorläufigen Titel Körper-Konstrukte.
    Normative und inklusive Perspektiven auf den Körper am Germanischen Nationalmuseum
    .

Medientheorie, museale Repräsentation von Waffen und Strafwerkzeugen, Kulturgeschichte des Körpers, Technikphilosophie

Forschungsprojekt: Modellierung von Kulturgeschichte am Beispiel des Germanischen Nationalmuseums: Vermittlungskonzepte für das 21. Jahrhundert

Das Prinzip jeder Ausstellung basiert auf der Begegnung ausgewählter Objekte – zumeist unbelebter Dinge – mit Subjekten – dem Publikum – in einem dafür präparierten, realen oder auch virtuellen Raum. Dies gilt insbesondere für das Museum, welches an Objekt, Publikum und Raum je spezifische Bedingungen richtet: Objekte werden konserviert, mit anderen komponiert, für die Präsentation hergerichtet und mit Daten und Erzählungen angereichert; das Publikum ist ökonomischer Faktor und will belehrt, unterhalten, abgelenkt oder überrascht werden, ohne die sichere Distanz gegenüber den Exponaten zu verlieren; Räume sind entweder historisch und damit vorhanden, oder aber werden temporär errichtet und geschmückt und können den Gesamteindruck einer Ausstellung ebenso komplettieren wie verfälschen und ironisieren. In anderen Worten: Im Museum werden menschliche Körper an selektierten Exponaten vorbei durch eigens dafür aufbereitete Räume geleitet. Ziel der Dissertation ist es, diese Gemengelage aus Objekt, Mensch und Raum, also dieses typisch museale Dispositiv in der Geschichte des Germanischen Nationalmuseums an der Waffensammlung und der Alten Gerichtsbarkeit näher zu untersuchen. Dabei spielt vor allem der menschliche Körper eine Rolle, ist er es doch, ohne den keines der drei genannten Elemente denkbar wäre.

Erstbetreuer: PD Dr. Lars Nowak (FAU)
Zweitbetreuer: Dr. Thomas Eser (Museen der Stadt Nürnberg)
Drittbetreuer: Prof. Dr. Christian Schicha (FAU)

  • 14. Juni 2019 | „Körper im musealen Dispositiv“ (Workshop „Body Talk – Körperdiskurse, Körperpraktiken, Körperpolitik“, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg)
  • 27. September 2019 | „Präsentische Absenz. Zur Ausstellungsgeschichte des Germanischen Nationalmuseums“ (Jahrestagung „Medien-Materialitäten“ der Gesellschaft für Medienwissenschaft, Universität zu Köln)
  • 23. Oktober 2019 | „Lets’s talk about sex(es) and bodies!“ (gemeinsam mit Eva Muster, im Rahmen der Sonderausstellung „Abenteuer Forschung“ am Germanischen Nationalmuseum“)