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Eva Muster, M.A.

Passbild: Eva Muster
  • Tätigkeit: Wissenschaftliche Mitarbeiterin/Doktorandin
  • Organisation: FAU / GNM
  • Abteilung: VW-Forschungskolleg "Modellierung von Kulturgeschichte"
  • E-Mail: e.muster@gnm.de

 

  • Studium der Geschichte und Kunstgeschichte mit dem Schwerpunkt Museologie an der Karl-Franzens-Universität Graz
  • 02/2014 Abschluss des Bachelorstudiums Geschichte mit der Arbeit »Karl der Große als Herausforderung der Geschichtswissenschaft.«
  • 06/2014 – 08/2015 Projektmitarbeit im »VESTIGIA – Zentrum für Erforschung des Buch- & Schrifterbes« an der Universitätsbibliothek Graz, Digitalisierung mittelalterlicher Handschriften
  • 10/2015 – 09/2016 Erasmus+ Stipendium des ÖAAD für ein Studienjahr an der RWTH Aachen
  • 11/2017 Abschluss des Masterstudiums Geschichte mit der Arbeit »Museale Geschichtsbilder als ›Arbeit am Mythos‹. Die Präsentation von Karl dem Großen im Centre Charlemagne Aachen«
  • 04/2018 – 08/2018 Mitarbeit im Digitalisierungsprojekt »Bavarikon«, Historischer Verein Neuburg an der Donau e.V.
  • seit 10/2018 wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungskolleg »Modellierung von Kulturgeschichte am Beispiel des Germanischen Nationalmuseums« an der FAU Erlangen-Nürnberg in Kooperation mit dem Germanischen Nationalmuseum

Geschlechterbilder.
Die musealen Inszenierungen von ›Geschlecht‹ im Germanischen Nationalmuseum von seiner Gründung bis zum 20. Jahrhundert

Als Teil des Forschungskollegs »Modellierung von Kulturgeschichte am Beispiel des Germanischen Nationalmuseums« werden in der Arbeit die geschlechterspezifischen Modellierungen in den musealen Präsentationen des Germanischen Nationalmuseums von der zweiten Hälfte des 19. bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts untersucht. Auf Basis der frühen Raumprogramme der 1850er Jahre und den hier erstmals gegenübergestellten Geschlechterverhältnissen in der ›Waffenhalle‹ sowie der ›Frauenhalle‹, sollen die Kontinuitäten und Brüche in der Zuschreibung von geschlechterspezifischen Konnotationen herausgearbeitet werden. Die Länge des gewählten Untersuchungszeitraumes kann es ermöglichen, Dauer und Wandel in den Entwicklungslinien der Modellierung vor dem Kontext politische Systemumbrüche herauszustellen. Mit dieser Arbeit soll eine Lücke in der musealen Forschung ein Stück weit geschlossen werden, nämlich welche Codes und Wertesysteme einer Gesellschaft durch die museale Präsentation von geschlechterspezifisch konnotierten Exponate abgeleitet werden können.

Erstbetreuerin: Prof. Dr. Christina Strunck (FAU)
Zweitbetreuer: Dr. Thomas Eser (GNM)

  • Museologie mit Schwerpunkt auf Ausstellungsanalyse
    – Geschlechterspezifische Modellierung von Ausstellungen
    – Deutsche Geschichtsbilder in musealen Präsentationen vom 19. bis zum 21. Jahrhundert
    – Museale Präsentation von historischen Jubiläen im regionalen Vergleich
    – Kommunikation von ethnischer sowie kultureller Identität und Heterogenität in Ausstellungen
  • Kulturgeschichte mit Schwerpunkt auf Erinnerungskultur
  • Geschichtstheorie mit Schwerpunkt auf Mythosforschung
  • Rezeptionsgeschichte des Mittelalters mit Schwerpunkt auf den Karolingern

Monografien & Herausgeberschaften
  • Mit Hirschmüller, Tobias: Protest. Motive – Wahrnehmungen – Erinnerungen, München 2019. [In Vorbereitung]
  • Museale Geschichtsbilder als »Arbeit am Mythos«. Der Wandel der Präsentation von ›Karl dem Großen‹ in kulturhistorischen Ausstellungen in Aachen im 20. und 21. Jahrhundert, München 2019. [im Druck]
  • Mit Bröker, Christina/Gatzlik, Sarah u. a.: Wissen im Mythos? Die Mythisierung von Personen, Institutionen und Ereignissen sowie deren Wahrnehmung im wissenschaftlichen Diskurs, München 2018.
Aufsätze
  • Mit Hirschmüller, Tobias: Perspektiven zur Aufarbeiten von Protest, in: dies., Protest. Motive –Wahrnehmungen – Erinnerungen. München 2019. [In Vorbereitung]
  • Protest ausstellen. Eine Analyse der Narrative im »Reformationsjahr 2017« in ausgewählten Sonderausstellungen, in: Hirschmüller, Tobias/Muster, Eva (Hrsg.): Protest. Motive – Wahrnehmungen – Erinnerungen, München 2019. [In Vorbereitung]
  • Die politisch-kulturelle Geographie des Rheinlandes in musealen Präsentationen nach 1945, in: Becker, Frank/Wala, Michael/Harwardt, Darius (Hrsg.): Die Ver-Ortung der Bundesrepublik. Ideen und Symbole politischer Geographie nach 1945 [erscheint 2019].
  • „Jedem sein eigener Kaiser Karl.“ Der Karlsmythos in deutschsprachigen Periodika im Kontext des 1200. Todestages, in: Bröker, Christina/Gatzlik, Sarah/Muster, Eva u. a. (Hrsg.): Wissen im Mythos? Die Mythisierung von Personen, Institutionen und Ereignissen sowie deren Wahrnehmung im wissenschaftlichen Diskurs, München 2018, S. 28–64.
  • Mit Bröker, Christina/Gatzlik, Sarah u. a.: Wissen im Mythos? Die Mythisierung von Personen, Institutionen und Ereignissen sowie deren Wahrnehmung im wissenschaftlichen Diskurs. Eine Einleitung, in: dies.: Wissen im Mythos? Die Mythisierung von Personen, Institutionen und Ereignissen im wissenschaftlichen Diskurs, München 2018, S. 6–24.

  • 18. März 2016
    »Mythos und Wissen. Die Mythisierung von Personen, Institutionen und Ereignissen sowie deren Wahrnehmung im wissenschaftlichen Diskurs«, Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen

  • 15. November 2018
    »Die politisch-kulturelle Geographie des Rheinlandes in musealen Präsentationen nach 1945« (Tagung: »Die Ver-Ortung der Bundesrepublik. Ideen und Symbole politischer Geographie nach 1945«, Universität Essen-Duisburg)
  • 8. Mai 2018
    »Der Mythos als inklusives und exklusives Element am Beispiel des Wandels der musealen Präsentation von Karl dem Großen in Aachen« (Ringvorlesung: »Themen und Theorien der Kulturwissenschaft II: Identifikationsprozesse durch Inklusions- und Exklusionsmechanismen«, Johannes Kepler Universität Linz)
  • 23. September 2017
    »Objekte in Ausstellungen als ›Arbeit am Mythos‹« (Sommerkurs: »DINGE! Objekte als Quellen und Ausstellungsstücke«, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg)