Marina Beck

Passbild: Marina Beck

Dr. Marina Beck

Koordinatorin VW-Kolleg: "Modellierung von Kulturgeschichte am Beispiel des Germanischen Nationalmuseums: Vermittlungskonzepte für das 21. Jahrhundert"

Department Medienwissenschaften und Kunstgeschichte
Institut für Kunstgeschichte

Schlossgarten 1
91054 Erlangen

nach Vereinbarung per E-Mail

Studium der Geschichte, Germanistik und der Kunstgeschichte an der Universität Trier. 2006 Abschluss des Studiums der Geschichte und Germanistik mit dem Ersten Staatsexamen für das Lehramt an Gymnasien. 2007 Magister Artium in der Kunstgeschichte und Geschichte. 2008 bis 2014 Promotionsvorhaben zum Thema:  „Zeremoniell und Funktion im maria-theresianischen Schloss am Beispiel der Wiener Hofburg, Schloss Schönbrunn, Schloss Laxenburg und Schloss Hof“. Hierzu drei mehrmonatige Forschungsaufenthalte in Wien und Innsbruck, finanziert durch den DAAD, die Ernst-Mach-Stiftung und die Richard-Plaschka-Stiftung (beide in Österreich ansässig). Von 2010 bis 2016 wissenschaftliche Mitarbeiterin in den DFG-Projekten „Edition der Zunftordnungen für Maler bis um 1800: Quellen zur Künstlersozialgeschichte aus den Archiven der Bundesrepublik Deutschland, Österreichs und der Schweiz“ (Juli 2010–Juni 2016) und „Kommentierte kritische Edition deutschsprachiger Zunftordnungen für Glasmaler bis um 1800: Quellen zur Künstlersozialgeschichte aus Archiven Zentraleuropas (Bundesrepublik Deutschland, Estland, Frankreich, Lettland, Österreich, Polen, Schweiz, Tschechien)“ (Juli 2016–November 2016) an der Universität Trier. Von Februar 2017 bis September 2018 wissenschaftliche Mitarbeiterin im EU-Projekt „Virtuelle Verbund-Systeme und Informations-Technologien für die Touristische Erschließung von kulturellem Erbe (ViSIT)“ am Oberhausmuseum Passau. Seit Oktober 2018 Projektkoordinatorin des Projekts „Modellierung von Kulturgeschichte am Beispiel des Germanischen Nationalmuseums. Vermittlungskonzepte des 21. Jahrhunderts“ (Förderung durch die VW-Stiftung) an der FAU-Erlangen-Nürnberg. Seit Juni 2021: Frauenbeauftragte des Departments für Medienwissenschaft und Kunstgeschichte (in Vertretung von Frau Dr. Anna Frasca-Rath).

Militaria als identifikationsstiftendes Element im Staatsbildungsprozess des 19. Jahrhunderts

Armeemuseen des Deutschen Bundes und des Deutschen Reiches im europäischen Vergleich: Bau, Ausstattung, Präsentation

In der Habilitation wird untersucht, wie in den Armeemuseen durch Emotionalisierung der Besucher*Innen ein Identifikationsgefühl mit der Nation ausgelöst werden sollte. Hierzu werden die Architektur der Museen, die Sammlungspräsentation, die Inszenierung der Objekte sowie deren didaktische Vermittlung miteinander verglichen. Insbesondere die verschiedenen in den Museen umgesetzten Inszenierungsstrategien werden hierbei detailliert betrachtet.
Im Fokus der Arbeit stehen die Armeemuseen des Deutschen Bundes (1815–1866) bzw. des Deutschen Reiches (1871–1918), deren Präsentationskonzepte aufgearbeitet und mit Armeemuseen anderer Staaten in Europa exemplarisch verglichen werden. Im deutschsprachigen Raum zählen zu den wichtigsten Objekten die Armeemuseen in Wien, München, Berlin und Dresden. Als europäische Vergleichsbeispiele sind die Museen in Frankreich, Großbritannien, Madrid, Turin, Brüssel, Lissabon, St. Petersburg, und Stockholm zu nennen.

In der kunsthistorischen Forschung stellt die vergleichende Betrachtung der Armeemuseen und deren Einordnung in die Museumsgeschichte bis dato ein Forschungsdesiderat dar. In der Habilitation wird die Inszenierung der militärischen Objekte in einem Museum hinsichtlich ihrer intendierten pädagogischen Wirkung untersucht. Der Fokus liegt hierbei auf der Frage nach der durch die Ausstellung konkret zu vermittelnden Aussage und nach den didaktischen Hilfsmitteln, mit denen diese den Besuchern verständlich gemacht werden sollte. Die Arbeit knüpft damit an den methodischen Ansatz der ›Geschichte des Sehens‹ an und zeigt auf, wie die Inszenierung der Objekte genutzt wurde, um die Intention der Sammlungspräsentation zu vermitteln. Damit eröffnet die Habilitation am Beispiel der Armeemuseen ein neues Forschungsfeld, das einen erweiterten Zugang zur Analyse und Interpretation von Sammlungen und der Aufstellung von Objekten in Museen ermöglicht. Der Mehrwert liegt hierbei in der exemplarischen Erarbeitung eines methodischen Zugangs zur Untersuchung und Interpretation historischer Ausstellungen, in dem pädagogische, museologische und kunsthistorische Ansätze miteinander verknüpft werden.

Fachmentorat: Prof. Dr. Christina Strunck (FAU Erlangen-Nürnberg), Prof. Dr. Simone Derix (FAU Erlangen-Nürnberg), Prof. Dr. Jörg Trempler (Universität Passau)

  • architektonische Genese, Ausstattung, Funktion und Nutzung kulturhistorischer Museen im 19. Jahrhundert
  • Residenzenforschung (Architektur, Raumnutzung, Ausstattung)
  • Herrschaftszeremoniell in der Frühen Neuzeit
  • Künstlersozialgeschichte (Zunftordnungen der Maler und Glasmaler im Alten Reich)

  • Die Nation bilden. Nationalmuseen und Nationalgalerien als Vermittlungsorte der Nation im langen 19. Jahrhundert in Europa, 18.-19. März 2022, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.
  • Fürstbischöfliche Repräsentation im Spätmittelalter und der Frühen Neuzeit, 5. Oktober – 6. Oktober 2018, Oberhausmuseum Passau, Passau.

Monographie

Beck, Marina:
Macht-Räume Maria Theresias. Funktion und Zeremoniell in ihren Residenzen, Jagd- und Lustschlössern, Berlin / München 2017 (zugl. Diss. Universität Trier 2014).

Aufsätze

  • Marina Beck:
    Das Berliner Zeughaus als Ort der Nationenbildung. Die museale Inszenierung des Militärs als identitätsstiftendes Konzept (1831-1933). Der Beitrag wurde in einem anonymisierten Verfahren von den Herausgeber*innen zur Publikation für den Sammelband: Die Sichtbarkeit der Idee. Zur Übertragung soziopolitischer Konzepte in Kunst- und Kulturwissenschaften der an der Universität Hamburg entsteht, angenommen.
  • Marina Beck:
    Corporate Identity in der kaiserlichen Familie: Zur visuellen Inszenierung des Status der Töchter Maria Theresias in ihren Schlössern. Der Beitrag wird im Zuge der Vortragsreihe ›Statusfragen. Neue Forschungen zu Herrscherinnen in der Frühen Neuzeit an der Schnittstelle von Kunst- und Sozialgeschichte‹, die aktuell an der FAU Erlangen-Nürnberg am Institut für Kunstgeschichte läuft, publiziert werden.
  • Marina Beck:
    Armee – Dynastie – Staat. Die Inszenierung der bayerischen Nation im Königlich-Bayerischen Armeemuseum 1881-1905. Die Publikation wird über das Portal Militärgeschichte 2021 publiziert werden (in Redaktion).
  • Marina Beck:
    Der geistliche Herr als weltlicher Fürst. Die Tradition des Ortes als Inszenierungsmedium fürstbischöflicher Herrschaft in geistlichen Residenzen am Beispiel Salzburg, Würzburg und Passau, in: Der Bischof im mittelalterlichen Reich. Aktuelle Forschungsansätze und Perspektiven (Studien zur Germania Sacra. Neue Folge), hg. von Nina Gallion und Frederike Schnack, Berlin/Boston 2022 (in Redaktion).
  • Marina Beck:
    Die Veste Oberhaus – eine landesherrliche Residenz. Zur Funktion und Nutzung der fürstbischöflichen Burganlage in Passau, in: Burg und Siedlung (Forschungen zu Burgen und Schlössern, Bd. 21), Petersberg 2021 (in Redaktion).
  • Marina Beck / Andrij Kuntyi:
    Die Veste Oberhaus im 18. Jahrhundert. Planung, Konzeption und Ausführung der Festungsanlage während der Erbfolgekriege, in: Deutsche Gesellschaft für Festungsforschung e.V. (Hg.): Technische und bauliche Aspekte der Festungs- und Belagerungsartillerie, Regensburg 2021 (in Redaktion).
  • Marina Beck:
    Die Burg von Preßburg – eine Residenz für den ›ungarischen‹ König Maria Theresia, in: Burgen und Schlösser. Zeitschrift für Burgenforschung und Denkmalpflege Bd. 2, 2021, S. 67–78.
  • Beck, Marina:
    Die Repräsentationsappartements des 18. Jahrhunderts im Stadtschloss Fulda. Zur Raumdistribution von Gesellschaftszimmern, Kavalier- und Marschallspeisezimmern in geistlichen Residenzen, in: Fuldaer Geschichtsblätter, Jg. 96, 2020, S. 111–133.
  • Marina Beck:
    Ausbildung – Werkstatt – Handel. Die Arbeitsbedingungen der Glasmaler als Zunfthandwerker, in: Mensger, Ariane (Hg.): Lichtgestalten. Zeichnungen und Glasgemälde von Holbein bis Ringler, (Ausstellungskatalog Kunstmuseum Basel), München 2020, S. 31-39.
  • Beck, Marina:
    »…aus besonderer Distinction für den russisch[en] kaÿ[serlichen] Hof.« Das Botschafterzeremoniell am Wiener Hof zur Zeit Maria Theresias (1740-1765), in: Braun, Bettina / Kusber, Jan / Schnettger, Matthias (Hgg.): Weibliche Herrschaft im 18. Jahrhundert. Maria Theresia und Katharina die Große, Bielefeld 2020, S. 111-129.
  • Beck, Marina:
    Tradition und Pragmatismus. Das Hofzeremoniell als Instrument der Herrschaftsinszenierung Maria Theresias. Telesko, Werner / Hertel, Sandra / Linsboth, Stefanie (Hgg.): Die Repräsentation Maria Theresias. Herrschaft und Bildpolitik im Zeitalter der Aufklärung, Böhlau Verlag Wien 2020, S. 75-84.
  • Marina Beck:
    Eine königliche Hoheit zieht in die markgräfliche Provinz. Die Repräsentationsappartements Wilhelmines in den Bayreuther Schlössern, in: Christina Strunck (Hg.): Markgräfin Wilhelmine von Bayreuth und die Erlanger Universität – Künste und Wissenschaften im Dialog, Petersberg 2019, S. 154-171.
  • Marina Beck:
    Begriffe erkunden. Residenzschloss. In: Burgen und Schlösser. Zeitschrift für Burgenforschung und Denkmalpflege, Bd. 2, 2019, S. 111-113.
  • Marina Beck/Andrij Kutnyi/Clemens Knobling:
    Zwischen Burg, Residenz und Festung. Die Baugeschichte der Veste Oberhaus, in: Jürgen Dupper/ Stefanie Buchhold/ Bernhard Forster (Hgg.):  800 Jahre Veste Oberhaus. Veste feiern. Fürstbischöfliche Repräsentation im Spätmittelalter und der Frühen Neuzeit, Regensburg 2019, S. 45-70.
  • Marina Beck:
    Fürstbischöfliches Wohnen und Residieren auf der Veste Oberhaus. Die Rekonstruktion der Raumdistribution und –nutzung anhand der Inventare im 16. Jahrhundert, in: Jürgen Dupper/ Stefanie Buchhold/ Bernhard Forster (Hgg.):  800 Jahre Veste Oberhaus. Veste feiern. Fürstbischöfliche Repräsentation im Spätmittelalter und der Frühen Neuzeit, Regensburg 2019, S. 93-107.
  • Marina Beck:
    Geistliche Residenzen als Medium der Herrschaftskontinuität. Fürstbischöfliche Repräsentationsstrategien am Beispiel Passaus, in: Jürgen Dupper/ Stefanie Buchhold/ Bernhard Forster (Hgg.):  800 Jahre Veste Oberhaus. Veste feiern. Fürstbischöfliche Repräsentation im Spätmittelalter und der Frühen Neuzeit, Regensburg 2019, S. 135-154.
  • Beck, Marina:
    Die Lukasbruderschaften als Auftraggeber von Kunstwerken, in: Lobenwein, Elisabeth / Scheutz, Martin / Weiß, Alfred Stefan (Hgg.): Bruderschaften als multifunktionale Dienstleister der Frühen Neuzeit in Zentraleuropa (Veröffentlichungen des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung Bd. 70), Wien 2018, S. 313-337.
  • Tacke, Andreas / Timann, Ursula / Beck, Marina u.a. (Hgg.): Statuta pictorum. Kommentierte Edition der Maler(zunft)ordnungen im deutschsprachigen Raum des Alten Reiches, Petersberg 2018. Darin die Artikel zu:
    • Deutschland
      Berchtesgaden (Bd. 1, S. 258-275)
      Biberach (Bd. 1, S. 318-322)
      Bissingen (Bd. 1, S. 331-338)
      Burghausen (Bd. 1, S. 593-600)
      Donauwörth (Bd. 1, S. 681-692)
      Endingen (Bd. 1, S. 848-851)
      Esslingen (Bd. 2, S. 17-23)
      Zusammen mit Ursula Timann: Frankfurt am Main (Bd. 2, S. 96-128)
      Freiburg i. Brsg.(Bd. 2, S. 183-195)
      Friedberg (Bd. 2, S. 240-245)
      Heilbronn (Bd. 2, S. 352-360)
      Hessen-Darmstadt (Bd. 2, S. 380-383)
      Ingolstadt (Bd. 2, S. 452-462)
      Iphofen (Bd. 2, S. 530-538)
      Kaufbeuren (Bd. 2, S. 592-534)
      Zusammen mit Ursula Timann: Kempten (Bd. 2, S. 603-600)
      Konstanz (Bd. 2, S. 878-885)
      Landshut (Bd. 3, S. 164-174)
      Liebenzell (Bd. 3, S. 249-254)
      Lindau (Bd. 3, S. 284-290)
      Mainz (Bd. 3, S. 504-521)
      Marburg (Bd. 3, S. 545-556)
      Memmingen (Bd. 3, S. 607-619)
      München (Bd. 3, S. 625-651)
      Zusammen mit Ursula Timann: Nürnberg (Bd. 3 878-936)
      Oettingen (Bd. 4, S. 17-28)
      Passau (Bd. 4, S. 124-140)
      Regensburg (Bd. 4, S. 470-485)
      Rottweil a. N. (Bd. 4, S. 754-762)
      Zusammen mit Ursula Timann: Schongau (Bd. 4, S. 829-835)
      Sigmaringen (B. 5, S. 30-36)
      Überlingen (Bd. 5, S. 421-427)
      Zusammen mit Ursula Timann: Ulm (Bd. 5, S. 434-455)
      Ursberg (Bd. 5, S. 480-488)
      Villingen (Bd. 5, S. 500-510)
      Waldsee (Bd. 5, S. 515-518)
      Wildbad (Bd. 5, S. 664-670)
      Württemberg (Bd. 5, S. 783-795)
      Würzburg (Bd. 5, S. 810-839)
    • Österreich
      Graz (Bd. 2, S. 250-264)
      Zusammen mit Ursula Timann: Innsbruck (Bd. 2, S. 479-497)
      Salzburg (Bd. 4, S. 776-790)
      Wien (Bd. 5, S. 584-608)
      Wiener Neustadt (Bd.5, S. 653-662)
    • Schweiz

      Baden (Bd. 1, S. 193-201)
      Basel (Bd. 1, S. 220-241)
      Bern (Bd. 1, S. 297-306)
      Freiburg i. Ü. (Bd. 2, S. 214-222)
      Luzern (Bd. 3, S. 400-415)
      Schaffhausen (Bd. 4, S. 798-808)
      Solothurn (Bd. 5, S. 50-64)
      St. Gallen (Bd. 5, S. 104-110)
      Winterthur (Bd. 5, S. 701-716)
      Zug (Bd. 5, S. 877-884)
      Zürich (Bd. 5, S. 905-931)
  • Beck, Marina, Timann, Ursula:
    »das malerwerck und glaßwerck nach seinem vermuegen underweysen«. Apprenticeship of Painters in the Guild Regulations in German-Speaking Regions (14th-18th century), in: Bellavitis, Anna / Frank, Martina / Sapienza, Valentina (Hgg.): Garzoni. Apprendistato e formazione tra Venezia e l´Europa in età moderna, Mantova 2017, S. 125-156.
  • Beck, Marina:
    Notwendiges Regelwerk oder Idealisierung der Herrscherin? Hofleben und Hofzeremoniell, in: Iby, Elfriede / Mutschlechner, Martin / Telesko, Werner (Hgg.): Maria Theresia 1717-1780. Strategin – Mutter – Reformerin, Wien 2017, S. 164-169.
  • Beck, Marina:
    Residenz oder Lustschloss? Die Funktion des Schlosses Schönbrunn zur Zeit Maria Theresias (1740-1780), in: Satzinger, Georg / Jumpers, Marc (Hgg.): Zeremoniell und Raum im Schlossbau des 17. und 18. Jahrhunderts, Münster 2014, S. 91-99, Abb. 1-3.
  • Beck, Marina:
    Die Grundlage aller Dinge: Die Zunftordnung der Seidensticker, Maler, Glaser, Bildhauer und Steinmetzen der Stadt Ingolstadt, in: Tacke, Andreas / Irsigler, Franz (Hgg.): Der Künstler in der Gesellschaft. Einführungen zur Künstlersozialgeschichte des Mittelalters und der frühen Neuzeit, Darmstadt 2011, S. 10-36.
  • Beck, Marina:
    Der lange Weg zum Meister: Formular eines Lehrbriefs und die Gesellenordnung der Maler, Glaser und Sattler in Münster, in: Tacke, Andreas / Irsigler, Franz (Hgg.): Der Künstler in der Gesellschaft. Einführungen zur Künstlersozialgeschichte des Mittelalters und der frühen Neuzeit, Darmstadt 2011, S. 37-69.
  • Beck, Marina, Jakusch, Jens:
    Lucas Cranach der Ältere: Der Wittenberger Maler, Drucker, Immobilienbesitzer und Betreiber einer Monopolapotheke mit Weinausschank, in: Tacke, Andreas / Irsigler, Franz (Hgg.): Der Künstler in der Gesellschaft. Einführungen zur Künstlersozialgeschichte des Mittelalters und der frühen Neuzeit, Darmstadt 2011, S. 231-248.

Rezensionen

  • Marina Beck: Rezension zu: Braun, Bettina: Eine Kaiserin und zwei Kaiser. Maria Theresia und ihre Mitregenten Franz Stephan und Joseph II.. Bielefeld  2018. ISBN 978-3-8376-4577-4, In: H-Soz-Kult, 05.05.2020.
  • Sammelrezension: Thomas Lau:
    Die Kaiserin. Maria Theresia, Wien 2016 und Barbara Stollberg-Rilinger: Maria Theresia. Die Kaiserin in ihrer Zeit. Eine Biographie, München 2017, in: H-Soz-Kult 21.11.2017.
  • Hellmut Lorenz / Anna Mader-Kratky (Hgg.):
    Die Wiener Hofburg 1705-1835. Die kaiserliche Residenz vom Barock bis zum Klassizismus (Veröffentlichungen zur Bau- und Funktionsgeschichte der Wiener Hofburg, Bd. 3), Wien 2016, in: Journal für Kunstgeschichte, vol. 21, H. 2, 2017, S. 140-151.
  • Eva Kernbauer / Aneta Zahradnik (Hgg):
    Höfische Porträtkultur. Die Bildnissammlung der österreichischen Erzherzogin Maria Anna (1738-1789), Berlin 2016, in: Journal für Kunstgeschichte, vol. 20, H. 3, 2016, S. 257-267.
  • Herbert Karner (Hg.):
    Die Wiener Hofburg 1521-1705. Baugeschichte, Funktion und Etablierung als Kaiserresidenz (Veröffentlichungen zur Bau- und Funktionsgeschichte der Wiener Hofburg, Bd. 2), Wien 2014, in: Journal für Kunstgeschichte, vol. 20, H. 1, 2016, S. 34-47.

Tagungsbericht

Representing the Habsburg-Lorraine. Dynasty in Music, Visual Media and Architecture, c. 1618-1918, 8.-10. Juni 2015, Vienna. Österreichische Akademie der Wissenschaften, Institut für Kunstgeschichte und Musikwissenschaften / Austrian Academy of Sciences, Institute of History of Art and Musicology, in: H-Soz-Kult, 09.02.2016, <http://www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-6377>.

  • September 2021: Collection presentation in the museum. The Staging of Bourgeois Collection in 19th-Century Museum Buildings auf dem Workshop Collection, Modernism and Social Identity. Art Collecting in Europe between 1880 and 1940, Centre for Historical Research of the Polish Academy of Science in Berlin.
  • Mai 2021: Corporate Identity in der kaiserlichen Familie: Zur Architektur und Ausstattung der Schlösser für die Töchter Maria Theresias in der Vortragsreihe: Statusfragen: Neue Forschungen zu Herrscherinnen der Frühen Neuzeit an der Schnittstelle von Kunst- und Sozialgeschichte an der FAU Erlangen-Nürnberg, Konzeption: Prof. Dr. Christina Strunck, Lukas Maier M.A.
  • Mai 2021: Armeemuseen als Erinnerungs- und Repräsentationsorte der Nation im 19. Jahrhundert im Rahmen der Vorlesung „ArchitekturDenkmal und Erinnerungskulturen“ von Prof. Dr. Anna Minta an der Katholischen Privatuniversität Linz.
  • Museumsbauten im Zeitalter der Nationenbildung. Die Funktion der Bauten und Sammlungen als identifikationsstiftendes Element im nationalen Bildungsprozess auf der Tagung: Staat und Stil. Öffentliche Gebäude im Vormärz vom Klassizismus bis zu frühen Formen des Historismus, 28. – 30. November 2019, Wien (Österreichische Akademie der Wissenschaften).
  • Sektionsleitung Deutsch-französisches Forschungsatelier Konkurrenzkultur und Kulturtransfer: Höfische Repräsentationsstrategien im Alten Reich (1650-1800). Leitung: Sabine Frommel (Paris); Eva-Bettina Krems (Münster), Organisation: Ute Koch (Münster); Kristina Deutsch (Münster).
  • Die Glasmaler in Basel anlässlich eines Kolloquiums im Zusammenhang mit einer Ausstellung zu Glasmalerei und Scheibenrisse im Kunstmuseum Basel unter der Leitung von Ariane Mensger, 11. – 12. April 2019, Basel.
  • Fürstbischöfliche Inszenierungsstrategien in der Profanarchitektur. Die Veste Oberhaus als Residenz des Fürstbischofs von Passau auf der Tagung: Der Bischof im mittelalterlichen Reich. Aktuelle Forschungsansätze und Perspektiven, 1. November – 3. November 2018, Minden, Organisation: Nina Gallion (Kiel), Frederike Schnack (Kiel).
  • Die Bau- und Funktionsgeschichte der Veste Oberhaus. Neue Forschungsergebnisse aus dem EU-Projekt ViSIT, auf der Tagung: Fürstbischöfliche Repräsentation im Spätmittelalter und der Frühen Neuzeit, 5. – 6. Oktober 2018, Oberhausmuseum Passau.
  • Die Repräsentationsappartements Maria Theresias in ihren Schlössern. Anforderungen, Anordnung und zeremonielle Nutzung, Vortrag auf der Jahresversammlung des Rudolstädter Arbeitskreises zur Residenzkultur, 5. – 6. Mai 2018, Rastatt.
  • Festung und Residenz. Die Funktion und Nutzung der fürstbischöflichen Veste Oberhaus in Passau auf der 26. Jahrestagung der Wartburg-Gesellschaft: Burg und Siedlung, 28. April – 1. Mai 2018, Gera.
  • Der mobile Künstler? Künstlerische Austauschprozesse im Zeitalter zünftisch gebundener Handwerkstätigkeit auf der Tagung: Forum Kunst des Mittelalters, Sektion 1: Immobil – Mobil? Bezugsräume bau- und kontextgebundener Kunstgattungen, Sektionsleitung: Maria Deiters, 20. September – 23. September 2017, Berlin / Brandenburg.
  • …dem russischen Botschafter zum besonderen Wohlgefallen. Das Herrschaftszeremoniell am Wiener Hof zur Zeit Maria Theresias auf der Tagung: Weibliche Herrschaft im 18. Jahrhundert, 11. Mai – 13. Mai 2017, Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Organisation: Bettina Braun, Jan Kusber, Matthias Schnettger.
  • Das Hofzeremoniell als Medium der Herrschaftsinszenierung Maria Theresias auf der Tagung: Kaiserin Maria Theresia (1717-1780). Repräsentation und visuelle Kommunikation, 29. März – 31. März 2017, Wien (Österreichische Akademie der Wissenschaften).
  • Bruderschaften als Auftraggeber von Kunstwerken auf der Tagung: Multifunktionale Dienstleister. Frühneuzeitliche Bruderschaften in der Habsburgermonarchie, 23. Februar – 25. Februar 2017, Salzburg, Organisation: Martin Scheutz, Christine Gigler, Elisabeth Lobenwein, Alfred Stefan Weiß.
  • Die weibliche Herrscherin im männlichen Krönungszeremoniell: Eine Problemanalyse am Beispiel Maria Theresias (1740-1780) auf der Tagung: More than Mere Spectacle. Inaugrations and Coronations in the Habsburg Monarchy, 1700-1848, 15. September – 16. September 2016, Gent, organisiert von der Ghent University History Department und UGent/VUB Institute of Early Modern History.
  • Uniform macht Macht. Zur Funktion der Ordensuniformen und Krönungsornate in der Herrschaftsinszenierung Maria Theresias auf dem 3. Schweizerischer Kongress für Kunstgeschichte, Sektion: L’art de la distinction. Uniforme et identité dans le portrait, Sektionsleitung: Angela Benza, Cyril Lécosse, 23. Juni – 25. Juni 2016, Basel.
  • Alltagsgeschichte(n) am Wiener Hof. Das Zeremoniell in den Residenzen, Jagd- und Lustschlössern Maria Theresias (1740-1780) beim Förderverein des historischen Instituts (fhi). Verein zur Förderung des Historischen Instituts und der Antikensaalgalerie an der Universität Mannheim e.V., 17. Februar 2016.
  • Between the king´s two bodies. Zwischen (weiblicher) Herrschaft und (männlichem) Hofzeremoniell: Eine Problemanalyse am Beispiel Maria Theresias (1740-1780) auf der Tagung: Repraesentatio Majestatis. Intermediale Konstruktionen herrschaftlicher Macht zwischen dem 15. und 19. Jahrhundert, 12. Dezember – 13. Dezember 2014, Universität Bern, Organisation: Eva Ehninger, Ariane Koller, Anna Pawlak.
  • Guilds Regulations for Painters in Europe. An Chronological and Geographical Introduction, auf der Tagung: Garzoni. Apprendistato, Lavoro e Società a Venezia e in Europa, XVII-XVIII secolo, 10. Oktober – 11. Oktober 2014, Organisation: Università Ca’Foscari Venezia, Archivio di Stato di Venezia.
  • Die zunftgebundene Ausbildung von Malern und Glasmalern am Oberrhein. Eine exemplarische Untersuchung zu einem europäischen Phänomen der Künstlersozialgeschichte auf der gemeinsam mit dem GWZO Leipzig organisierten Tagung: Between Continuitiy and Controversy. Refraiming the Outlines of Artistic Production in Central Europe until 1800 / Kontinuität und Kontroversen. Rahmenbedingungen künstlerischer Produktion in Mitteleuropa bis 1800, 12. Februar – 13. Februar 2014, Leipzig.
  • Die frühen Malerordnungen. Zum historischen und geographischen Kontext der Goldenen Tafel mit Blick auf Lüneburg im Rahmen des Round Tables: Rechte und Ordnungen. Die Goldene Tafel in Lüneburg, Organisation: Marina Beck, Martina Dlugaiczyk, Antje-Fee Köllermann, 23. Januar – 24. Januar 2014, Niedersächsisches Landesmuseum Hannover.
  • Vor der Greencard: Fragen zur Künstlermobilität im Spiegel sozialhistorischer Quellen auf der Tagung: Forum Kunst des Mittelalters, Sektion: Beweggründe und Bedingungen von Künstlerreisen im Spätmittelalter, Sektionsleitung: Jana Lucas, Hans-Paul Ties,18. September – 21. September 2013, Freiburg/Breisgau.
  • Gemeinsam mit Dr. Monika Borowska: »Künstler, Künstler, du musst wandern …« Ausbildungsbestimmungen für Künstler und ihre Auswirkungen auf die Kunstvermittlung, auf dem Deutschen Kunsthistorikertag: Ohne Grenzen, Sektion: Kulturtransfer, Akteure und Wege im östlichen Mitteleuropa des Hohen und Späten Mittelalters, Sektionsleitung: Jiří Fajt, Markus Hörsch, 20. März – 24. März  2013, Greifswald.
  • Ausbildung – Werkstatt – Absatzmarkt: Die Arbeitsbedingungen der Glaser, Glasmaler und Maler im Spätmittelalter und der Frühen Neuzeit im Rahmen des Fachtreffens des Corpus Vitrearum Medii Aevi von Deutschland und der Schweiz, der Trierer Arbeitsstelle für Künstlersozialgeschichte und Museumskolleginnen und –kollegen in Freiburg i. Brsg. am 9. Mai – 10. Mai 2012.

Frau Dr. Marina Beck hat am 16. Juni 2021 den Lehrpreis der Philosophischen Fakultät und Fachbereich Theologie gewonnen. Sie wurde damit für das im WS 2020/21 stattgefundene Master-Seminar ›Tempel der Musen?! Entwicklungs-, Funktions- und Sammlungsgeschichte von Museen im 19. Jahrhundert‹ ausgezeichnet. Mit dem Lehrpreis werden innovative Lehrkonzepte prämiert und pro Jahr zwei Lehrende für ihr herausragendes Engagement und die exzellente Qualität in der Lehre gewürdigt. Das Lernkonzept von Dr. Marina Beck hat mit seiner didaktischen Umsetzung eines selbstreflektierten Lernprozesses überzeugt.

Das Seminar setzte sich zum Ziel, die Entwicklungs-, Funktions- und Sammlungsgeschichte von unterschiedlichen kunst- und kulturhistorischen Museen in den deutschen Staaten im 19. Jahrhundert zu untersuchen. Die einzelnen Aspekte – Grundrissbeschreibung, Sammlungsbeschreibung, umgesetzte Bildprogramme – wurden in gemeinsamen Online-Sitzungen geübt und anschließend von den Studierenden an ihrem Bau erprobt. Die Ergebnisse wurden in einem gemeinsamen WIKI gesammelt und können unter folgendem Link angeschaut werden: Link zum WIKI auf StudOn