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Karl Möseneder

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Prof. Dr. Karl Möseneder

  • Tätigkeit: emeritiert
  • Organisation: Institut für Kunstgeschichte
  • Abteilung: Lehrstuhl für Kunstgeschichte
  • E-Mail: karl.moeseneder@fau.de
  • Adresse:
    Schlossgarten 1
    91054 Erlangen

Geb. 1949 in Vöcklabruck, Studium der Kunstgeschichte, Archäologie, Psychologie und Philosophie an der Paris-Lodron-Universität Salzburg, 1973 wissenschaftliche Hilfskraft am Deutschen Kunsthistorischen Institut in Florenz, 1974 Promotion in Salzburg über das Thema „Die Brunnen des Giovanni Angelo Montorsoli“, 1974/75 Stipendiat der französischen Regierung in Paris, 1975-77 Mitglied der Redaktion des Reallexikons zur Deutschen Kunstgeschichte am Zentralinstitut für Kunstgeschichte in München, ab 1977 wissenschaftlicher Assistent am Institut für Kunstgeschichte der Universität Regensburg, 1980 Habilitation an der Philosophischen Fakultät I der Universität Regensburg über das Thema „Zeremoniell und monumentale Poesie. Die Entrée solennelle Ludwig XIV. 1660 in Paris“ und Ernennung zu Privatdozenten, 1982 Berufung zum Professor auf Lebenszeit (C 2) an der Universität Regensburg, 1986 Wahl zum Dekan der Philosophischen Fakultät I der Universität Regensburg, 1988 Ernennung zum Professor (C 4) für Kunstgeschichte und Christliche Archäologie an der Universität Passau, 1992 Gastprofessur an der University of Puget Sound, Tacoma (Washington), Seit 1994 Mitglieder der Kommission für bayerische Landesgeschichte bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, 1994 Bestellung zum Leiter des Instituts für Kunstgeschichte der Universität Erlangen-Nürnberg, 1997-1999 Dekan der Philosophischen Fakultät I der Universität Erlangen-Nürnberg, 2007 Leitung der Sektion „Neuzeitliche Adaptionen und Transformationen mittelalterlicher Bauwerke“ am 29. Deutschen Kunsthistorikertag, Regensburg, seit 2009 Ernennung zum Beauftragten der Universitätstage der FAU in Amberg und Ansbach. 2012/13 Leitung des EU-Projekts „Barocke Kunst und Kultur im Donauraum“, Internationaler Wissenschaftskongress 9.-13. April 2013 in Passau und Linz (zusammen mit Prof. Dr. Michael Thimann, Göttingen), 30. September 2014 Eintritt in den Ruhestand, Oktober/November 2015 Lehre an der Yunnan Arts University in Kunming, China, März 2018 Lehre an der Yunnan Arts University in Chenggong (Kunming), China.

Möseneders Forschungsschwerpunkte sind die italienische Plastik des 15. und 16. Jahrhunderts, die Festkultur in Europa vom Mittelalter bis in die Gegenwart (Schwerpunkt die Epoche Ludwigs XIV.), der Passauer Dom, neuzeitliche Deckenmalerei in Österreich und Süddeutschland, die Bilderlehre des Paracelsus, die Kunstgeschichte Nürnbergs, Philipp Otto Runge und Jakob Böhme, Adalbert Stifter als Landschaftsmaler und Kunstvermittler, Kunsttheorie und Geschichte der Kunst vom 15. bis 20. Jahrhundert, Ikonographie der Toleranz, Forschungen zu Interdependenzen von Stil und Ikonographie.

Forschungsprojekte (Auswahl):

Paracelsus

  • Bilder der Toleranz
    (Projekt aus Eigenmitteln)
    Laufzeit: 01.07.2012 - 31.07.2015
    Die Publikation zum Thema politische Ikonografie widmet sich vorrangig den historischen Bildzeugnissen des toleranten Umgangs mit mehreren Konfessionen im neuzeitlichen und modernen Staat. Sie handelt also im Wesentlichen von der religiösen Toleranz in der nachreformatorischen Zeit bzw. von der Herausbildung von Toleranz als Menschenrecht, besonders im Zeitalter der Aufklärung. Der Toleranz als sozialer Tugend zeitlich vorangegangen war ihr Verständnis als Fähigkeit, eine persönliche Last oder Widrigkeit geduldig zu ertragen. Diese bereits in der Antike anzutreffende und im Humanismus visualisierte Bedeutung erfuhr im 16. Jahrhundert eine Ausweitung hin auf gesellschaftliche Bezüge. Für beide Auffassungen werden erstmals entsprechende Kunstwerke in Gestalt von Gemälden, Medaillen, Emblemen, Deckenfresken etc. gesammelt vorgestellt und in ihren jeweiligen zeitgeschichtlichen Kontexten analysiert.
  • Barocke Kunst und Kultur im Donauraum
    (Drittmittelfinanzierte Einzelförderung)
    Laufzeit: 01.01.2012 - 31.12.2014
    Mittelgeber: Europäische Union (EU), andere Förderorganisation
    URL: http://www.barockimdonauraum.eu/aktuelles/
    „Barocke Kunst und Kultur im Donauraum“ ist ein Projekt der Stadt Passau im Rahmen der EU-Strategie für den Donauraum. In bayerisch-österreichischer Zusammenarbeit soll ein Kultur-, Wissenschafts- und Tourismusnetzwerk entstehen. Ziel ist es die Kenntnis über den Donauraum als Kulturlandschaft des 17. und 18. Jahrhunderts zu vertiefen und die darin ruhenden touristischen Möglichkeiten zu nutzen. Die Bedeutung der Stadt Passau als Kulminationsstätte des europäischen Barocks und als Zentrum einer einstmals bis an die Grenzen Ungarns reichenden Großdiözese soll herausgearbeitet und im Bewusstsein der Öffentlichkeit verankert werden.

    Das Projekt gliedert sich in die Bereiche „Kultur“ und „Tourismus“. Die wissenschaftliche Erforschung des Donauraums von der Quelle bis zur Mündung soll Hand in Hand mit der touristischen Erschließung erfolgen.

Ein Verzeichnis der Schriften bis Ende 2008 enthält auch der Band: „Beständig im Wandel. Innovationen – Verwandlungen – Konkretisierungen. Festschrift für Karl Möseneder zum 60. Geburtstag“, hrsg. von Christian Hecht, Berlin 2009, S. 470-478.

Bücher

Herausgegebene Bände

Beiträge in Sammelbänden

Beiträge bei Tagungen

Beiträge in Fachzeitschriften

Sonstige

Rezensionen / Buchbesprechungen

Lexikonbeiträge

  • :
    Toleranz
    In: Handbuch der politischen Ikonographie, München: Beck, , S. 448-455
  • :
    Fest
    In: Handbuch der politischen Ikonographie, München: Schuber, , S. 316-323
  • :
    Artikel „Montorsoli“
    In: The Dictionary of Art, Oxford Univ Pr, , S. 32f.
    ISBN: 978-0195170689
  • :
    Feuerwerk
    (), Sp. 530-607
  • :
    Fenestella
    (), Sp. 1126-1255
  • :
    Feldsteinbau, Teil III-IV
    7 (), Sp. 1117-1134

Zeitungsartikel