Heidrun Stein-Kecks

stein-kecks

Prof. Dr. Heidrun Stein-Kecks

Professur für Mittlere und Neuere Kunstgeschichte

Department Medienwissenschaften und Kunstgeschichte
Institut für Kunstgeschichte

Raum: Raum 00.032-2
Schlossgarten 1 - Orangerie
91054 Erlangen

nach Vereinbarung per E-Mail
Die Sprechstunden werden bis auf weiteres per Zoom abgehalten.

geb. 1956 in Salzburg, Studium der Kunstgeschichte und Romanistik (Franko- und Italoromanistik) an den Universitäten Regensburg und Wien, 1981 M.A. und 1985 Promotion in Regensburg, 1985–1986 Postdoc am Zentralinstitut für Kunstgeschichte in München, 1986–1989 Forschungsprojekt „Die Kirchen von Siena“ am Deutschen Kunsthistorischen Institut Florenz (Max-Planck-Institut), 1989–1999 Assistentin bzw. Oberassistentin am Institut für Kunstgeschichte der Universität Regensburg, 1997 Habilitation und Erteilung der Lehrbefugnis, seit 1999 Professur an der FAU Erlangen-Nürnberg.

Stipendien: Bayerische Begabtenförderung (jetzt: Max-Weber-Programm), Graduiertenförderung der Universität Regensburg, Studienstiftung des Deutschen Volkes (Promotion), Länderstipendium am Zentralinstitut für Kunstgeschichte in München (Postdoc), DFG (Habilitation).

Preise für die Dissertation (Joseph-Engert-Preis der Universität Regensburg) und die Habilitationsschrift (Habilitationspreis der Universität Regensburg).

Die Professur widmet sich der allgemeinen Kunstgeschichte mit einem Schwerpunkt in der Kunst des Mittelalters und der Frühen Neuzeit. Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der sakralen Kunst und Architektur, insbesondere im Kontext religiöser Gemeinschaften. Dabei stehen architekturgebundene Bildkomplexe und deren Bedeutung für den Raum, ihre Wirkung im Kontext der liturgischen und zeremoniellen bzw. rituellen Nutzungen bzw. Funktionen und ihre Wahrnehmung sowie grundsätzliche Fragen des Diskurses um das sakrale Bild im Mittelpunkt. Weitere Forschungsthemen gelten den künstlerischen Austauschprozessen im Bereich der Ost-West-Beziehungen zwischen Byzanz und dem Westen, Text-Bild-Relationen und Fragen des Medienwandels in der spätmittelalterlichen Buchkunst. Grundlagen und Anwendungen der digitalen Kunstgeschichte werden systematisch in Forschung und Lehre etabliert (Drittmittelprojekte: Digitaler Campus Bayern (https://www.fau.de/2016/10/news/studium/millionenfoerderung-fuer-digitale-geisteswissenschaften/), BMBF-Projekt: „Objekte im Netz“ (https://izdigital.fau.de/forschung/objekteimnetz/).

Auf Fakultätsebene:
  • Mitglied in diversen Ausschüssen sowie Mitglied im Fakultätsrat (Gruppe der wiss. Mitarbeiter; Gruppe der Professoren/Professorinnen; Frauenbeauftragte);
  • Prodekanin der Philosophischen Fakultät I (2005-2005) und hauptamtliche Dekanin der Philosophischen Fakultät und Fachbereich Theologie der FAU (2009-2013);
  • Ständige Vertreterin der Philosophischen Fakultät I im Philosophischen Fakultätentag (2003-2013).

Auf Universitätsebene:

  • Mitglied im Senat der FAU (2007-2009) und als Dekanin der Philosophischen Fakultät und Fachbereich Theologie Mitglied der Erweiterten Universitätsleitung (2009-2013)

Weitere Funktionen:

  • Mitglied im wiss. Beirat von „arthistoricum.net“;
  • Mitwirkung in Akkreditierungen von Studiengängen und Evaluierungen von Forschungsprojekten bzw. -instituten;
  • Vertrauensdozentin der Studienstiftung des deutschen Volkes;
  • ERASMUS-Beauftragte des Instituts für Kunstgeschichte der Universität Regensburg bzw. der FAU Erlangen-Nürnberg;
  • Gutachtertätigkeit u.a. im Auftrag der Studienstiftung des deutschen Volkes, des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD), der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), des Österreichischen Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF) und des Schweizerischen Nationalfonds (SNF).

  • Mittelalterliche Wandmalerei in Bayern – digitale Dokumentation und virtuelle Ausstellung (seit 2016)
    Ziel des Projekts ist der Aufbau eines Corpus der mittelalterlichen Wandmalerei (9.-15. Jahrhundert) in Form einer kontrolliert zugänglichen und von autorisierten Nutzern nach vorgegebenen Kriterien erweiterbaren webbasierten Forschungsdatenbank (WissKI). Ausgangspunkt ist ein Pilotprojekt zu repräsentativ ausgewählten Beispielen in Bayern mit dem Ziel der Erarbeitung des Beschreibungsstandards. Das Projekt wird in enger Zusammenarbeit der vom Gegenstand berührten Disziplinen Kunstgeschichte, Bauforschung, Restaurierungswissenschaften mit den Landesdenkmalämtern verfolgt (Hochschule für Bildende Künste Dresden: Kunsttechnologie, Konservierung und Restaurierung von Wandmalerei und Architekturfarbigkeit; HAWK Hildesheim: Geschichte und Theorie der Restaurierung, Kunstgeschichte).
  • „Orangerie digital“ (seit 2011)
    Ziel des Projekts ist die Rekonstruktion und die digitale Präsentation der ehem. Königlichen Filialgemäldegalerie, die ab 1906 in der Erlanger Orangerie eingerichtet wurde und zunächst auch als Lehr- und Studiensammlung für das Institut für Kunstgeschichte. Basierend auf einer Magisterarbeit von Franziska Köhler (2011) wird die Sammlung und die Präsentation in den Räumen der Orangerie minutiös rekonstruiert, die Daten in der webbasierten Forschungsdatenbank (WissKI) erfasst und die ursprüngliche Ausstellung in einem virtuellen Rundgang zugänglich gemacht (Nadine Raddatz).
  • DFG-Forschergruppe (FOR 1533): „Sakralität und Sakralisierung in Mittelalter und frühere Neuzeit. Interkulturelle Perspektiven in Europa und Asien“ (seit 2014)
  • Interdisziplinäres DFG-Projekt: „Die ‚Melusine’ des Thüring von Ringoltingen in der deutschen Drucküberlieferung von ca. 1473/74 bis ins 19. Jahrhundert. Buch, Text und Bild“ (2007-2010)
  • GRK 516: „Kulturtransfer im europäischen Mittelalter“ (1999-2009)
  • DFG-Forschergruppe (FOR 377): „Formen und Funktionen des Krieges im Mittelalter“ (Universität Regensburg), Teilprojekt: „Formen und Funktionen der Darstellung des Krieges als Metapher für den geistigen Kampf (pugna spiritualis) in der Kunst des Mittelalters“ (2000-2003)
  • DFG-Einzelantrag: „Der Kapitelsaal in der abendländischen Klosterbaukunst. Studien zu den Bildprogrammen“ (1995-1997)

  • Perspektiven der digitalen Geistes- und Sozialwissenschaften (2014/15) (s. Archiv)
  • Arbeitstreffen zur mittelalterlichen Wandmalerei in Regensburg in Kooperation mit HAWK Hildesheim (Prof. Dr. Ursula Schädler-Saub) und ICOMOS – Arbeitsgruppe „Konservierung und Restaurierung von Wandmalerei und Architekturoberfläche  (3./4. Juni 2016)
  • Nachwuchsworkshop (2016) “‘Das Schönste ist auch das Heiligste‘” – Ästhetische Aspekte des Heiligen in den mittel-alterlichen Bildkünsten und der islamischen Kalligraphie“, in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Orientalische Philologie und Islamwissenschaft (Prof. Dr. Georges Tamer) (s. Anhang und Archiv)
  • III. Forum Mittelalter 2015 (Deutscher Verein für Kunstwissenschaft): Sektionsleitung (zusammen mit Ursula Schädler-Saub, HAWK Hildesheim): “Wandmalerei des hohen Mittelalters: Kunstgeschichte und Restaurierung“

  • Regelmäßige Jahresausstellungen des Fördervereins Dreieinigkeitskirche und St. Oswaldkirche, Regensburg, in Kooperation mit den Instituten für Kunstgeschichte bzw. Kunstpädagogik der Universität Regensburg sowie mit dem Historischen Museum der Stadt Regensburg (Heidrun Stein-Kecks: 20 Jahre Ausstellungen in der St. Oswald-Kirche, in: 1993 – 2013: 20 Jahre Ausstellungen in der St. Oswald-Kirche, Regensburg 2013). Auswahl:
  • „Menschen im Bilde – Bilder im Menschen. Kunst – Kult“ (2000)
  • „Gedächtnisausstellung Jörg Traeger, Malerei und Graphik“ (2006)
  • „Mensch oder Unmensch“ (2011)
  • „380 Jahre Grundsteinlegung der Dreieinigkeitskirche 1627“ (2007)
  • „Diesseits von Eden“ – Horst Meister, Bilder, Skulpturen, Graphik (2013)

Oberseminar (OS)

  • Aktuelle Forschungsfragen

    3 SWS

  • ‚Original‘ und ‚Kopie‘ im Mittelalter

    Modulzuordnung:

    Bachelorstudiengang:

    PO-Version 2017/2013:

    • Spezialisierung im Bereich der Bildenden Kunst und der Architektur (Prüfungsnr. 38553)
    • Schlüsselqualifikation (Prüfungsnr. 41006. Der Erwerb von Schlüsselqualifikationspunkten ist nur bei freien Kapazitäten möglich.)

    Voraussetzung für die Teilnahme ist das erfolgreich abgeschlossene Modul Vertiefung im Bereich Bildende Kunst und Architektur.

    Masterstudiengang:

    PO-Version 2020:

    Pflichtcurriculum:

    • Geschichte u. Analyse der künstlerischen Medien II (Prüfungsnr. 69051)
    • Quellen, Theorien und Methoden II (Prüfungsnr. 69451)

    Wahlpflichtbereich:

    • Geschichte und Analyse der künstlerischen Medien IV (Prüfungsnr. 90071)
    • Quellen, Theorien und Methoden IV (Prüfungsnr. 90131)

    Schwerpunkt Kunst- und Kulturwissenschaften:

    • Innereuropäische und globale Austauschprozesse I (Prüfungsnr. 90081)
    • Innereuropäische und globale Austauschprozesse II (Prüfungsnr. 90151)
    • Schwerpunktmodul Kunst- und Kulturwissenschaften I (Prüfungsnr. 69761)
    • Schwerpunktmodul Kunst- und Kulturwissenschaften II (Prüfungsnr. 69851)

    PO-Version 2018:

    Pflichtcurriculum:

    • Geschichte u. Analyse der künstlerischen Medien II (Prüfungsnr. 69051)
    • Quellen, Theorien und Methoden II (Prüfungsnr. 69451)

    Wahlpflichtbereich:

    • Geschichte u. Analyse der künstlerischen Medien III (Prüfungsnr. 90011)
    • Quellen, Theorien und Methoden III (Prüfungsnr. 90111)

    Schwerpunkt Kunst- und Kulturwissenschaften:

    • Innereuropäische und globale Austauschprozesse II (Prüfungsnr. 90151)
    • Schwerpunktmodul Kunst- und Kulturwissenschaften II (Prüfungsnr. 69851)

    Masterstudiengang Mittelalter- und Renaissancestudien:

    • Wahlpflichtbereich

    2 SWS

    Erwartete Teilnehmerzahl: 15

    ECTS-Studium

    ECTS-Credits: 5

  • Studium vor Originalen: Mittelalter in Tirol

    Blockveranstaltung

    Modulzuordnung:

    Bachelorstudiengang:

    PO-Version 2017/2013:

    • Praxisbezogenes Studium vor Originalen (Prüfungsnr. 38621)
    • Schlüsselqualifikation (nur bei freien Kapazitäten, nur für Studierende im BA Kunstgeschichte)

    Voraussetzung für die Teilnahme ist das erfolgreich abgeschlossene Modul Vertiefung im Bereich Bildende Kunst und Architektur.

    Masterstudiengang:

    PO-Version 2020:

    Pflichtcurriculum:

    • Studium vor Originalen I (Prüfungsnr. 69811)

    Wahlpflichtbereich:

    • Studium vor Originalen II (Prüfungsnr. 69821)

    PO-Version 2018:

    Pflichtcurriculum:

    • Studium vor Originalen I (Prüfungsnr. 69811)

    Wahlpflichtbereich:

    • Studium vor Originalen II (Prüfungsnr. 69821)

    2 SWS

    Erwartete Teilnehmerzahl: 16

    ECTS-Studium

    ECTS-Credits: 5

    • Zeit/Ort n.V.

Vorlesung (VORL)

  • Kunstgeschichte des Mittelalters – Ausgewählte Themen von Antikenrezeption bis Zahlensymbolik

    Modulzuordnung:

    Bachelorstudiengang:

    PO-Version 2020:

    • Schlüsselqualifikationen: Kunstgeschichte I (Prüfungsnr. 38721)

    PO-Version 2017/2013:

    • Schlüsselqualifikation (Prüfungsnr. 41006)

    Masterstudiengang:

    PO-Version 2020:

    Pflichtcurriculum:

    • Geschichte u. Analyse der künstlerischen Medien I (Prüfungsnr. 69011)
    • Quellen, Theorien und Methoden I (Prüfungsnr. 69411)
    • Kunst- und Kulturwissenschaften I (Prüfungsnr. 69561)

    Wahlpflichtbereich:

    • Geschichte und Analyse der künstlerischen Medien III (Prüfungsnr. 90061)
    • Quellen, Theorien und Methoden III (Prüfungsnr. 90121)
    • Kunst- und Kulturwissenschaften II (Prüfungsnr. 90141)

    PO-Version 2018:

    Pflichtcurriculum:

    • Geschichte u. Analyse der künstlerischen Medien I (Prüfungsnr. 69011)
    • Quellen, Theorien und Methoden I (Prüfungsnr. 69411)
    • Kunst- und Kulturwissenschaften (Prüfungsnr. 69551)

    Wahlpflichtbereich:

    • Geschichte u. Analyse der künstlerischen Medien III (Prüfungsnr. 90011)
    • Quellen, Theorien und Methoden III (Prüfungsnr. 90111)

    Schwerpunkt Kunst- und Kulturwissenschaften:

    • Innereuropäische u. globale Austauschprozesse I (Prüfungsnr. 90051)
    • Schwerpunktmodul Kunst- und Kulturwissenschaften I (Prüfungsnr. 69751)

    2 SWS

    Für Gasthörer zugelassen

    ECTS-Studium

    ECTS-Credits: 5

Aufbauseminar (AS)

  • Skulptur des Mittelalters in Italien

    Modulzuordnung:

    Bachelorstudiengang:

    PO-Version 2020:

    • Geschichte der Bildenden Kunst des Mittelalters - Spezialisierung (Prüfungsnr. 38212)
    • Schlüsselqualifikation

    - Kunstgeschichte Italiens I (Prüfungsnr. 38821)
    - Kunstgeschichte Italiens II (Prüfungsnr. 38831)

    PO-Version 2017:

    • Geschichte der Bildenden Kunst des Mittelalters - Spezialisierung (Prüfungsnr. 38212)
    • Schlüsselqualifikation (Prüfungsnr. 41006)

    Der Erwerb von Schlüsselqualifikationspunkten ist nur bei freien Kapazitäten möglich.

    Modulstudien Kulturraum Italien:

    • Kunstgeschichte Italiens I (Prüfungsnr. 38821)
    • Kunstgeschichte Italiens II (Prüfungsnr. 38831)

    2 SWS

    Erwartete Teilnehmerzahl: 24

    ECTS-Studium

    ECTS-Credits: 5

Hauptseminar (HS)

  • Vertiefung im Bereich der Bildenden Kunst und der Architektur

    Das Modul ist als Selbststudieneinheit angelegt. Alle Materialien finden Sie nach Anmeldung im StudOn-Kurs. Beachten Sie das Online-Handbuch zur Einführung auf StudOn!

    Modulzuordnung:

    Bachelorstudiengang:

    PO-Version 2017:

    • Vertiefung im Bereich der Bildenden Kunst und der Architektur (Prüfungsnr. 38511)

    PO-Version 2020:

    • Vertiefung im Bereich der Bildenden Kunst und der Architektur (Prüfungsnr. 38531)

    2 SWS

    ECTS-Studium

    ECTS-Credits: 5

    • Zeit/Ort n.V.