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Die spätgotischen Zeichnungen

Die spätgotischen Zeichnungen in der Universitätsbibliothek Erlangen

Abb.: Hans Pleydenwurff, Jugendlicher Reiter, dem eine junge Dame die Hand reicht, um 1470/80, Erlangen, Graphische Sammlung der Universitätsbibliothek

Abb.: Hans Pleydenwurff, Jugendlicher Reiter, dem eine junge Dame die Hand reicht, um 1470/80, Erlangen, Graphische Sammlung der Universitätsbibliothek

Projektleitung: Prof. Dr. Hans Dickel

Die in der Universitätsbibliothek Erlangen aufbewahrte Sammlung altdeutscher Zeichnungen ist als Konvolut seit dem 17. Jahrhundert geschlossen überliefert. In ihrer Herkunft aus Nürnberger Künstlerwerkstätten der Spätgotik gibt sie Einblick in die Praxis des Zeichnens im Mittelalter, aus der sich um 1500 Albrecht Dürer löste. Der mit Mittel der J. P. Getty Foundation, Los Angeles, und der Staedtler Stiftung, Nürnberg, wissenschaftlich neu bearbeitete und farbig illustrierte Bestandskatalog stellt die 154 Zeichnungen in ihren jeweiligen Funktionen und kunsthistorischen Zusammenhängen einzeln vor. Besonders die Zeichenkunst des 15. Jahrhunderts nimmt dabei schärfere Konturen an, etwa in den umfangreichen Werkgruppen von Hans Pleydenwurff und Michael Wolgemut und ihrem Umfeld.