Jana Späth

Porträt Jana Späth M.A.

Jana Späth, M.A.

DFG-Projekt: "Kunst und Krise: Transnationale und interkonfessionelle Übersetzungsprozesse in Bildkünsten und Architektur in Großbritannien (1603-1750)"

Department Medienwissenschaften und Kunstgeschichte
Institut für Kunstgeschichte

  • Seit 2021 Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsprojekt „Kunst und Krise: Transnationale und interkonfessionelle Übersetzungsprozesse in Bildkünsten und Architektur in Großbritannien (1603-1750)“ an der FAU Erlangen
  • 2021 fünfmonatiges Wissenschaftliches Volontariat im DB Museum
  • 2017–2020 Studium (M.A.) der Kunstgeschichte mit Schwerpunkt Kunst- und Kulturwissenschaften an der FAU. Abschlussarbeit: „Die Neue Welt am Cour des Grâces. (Ver)Kleidung als interkulturelle Identitätskonstruktion im Porträt der Sophie von der Pfalz im indianischen Gewand von Louise Hollandine von der Pfalz“
  • 2018 Wissenschaftliche Hilfskraft in einem Projekt zur Erschließung der Bibliothek der Markgräfin Wilhelmine von Bayreuth
  • 2017 Tätigkeit als Kuratorin und Werkstudentin im Kunstmuseum Erlangen
  • 2014–2017 Studium (B.A.) der Kunstgeschichte und Philosophie an der FAU. Abschlussarbeit: „Tim Walker. Surrealistische inszenierte Modefotografie“
  • 2012–2014 Freiberuflerin als Mode- und Kostümdesignerin, Schnittdirectrice und Schneiderin
  • 2007–2010 Ausbildung an der privaten Modeschule ESMOD Berlin

Arbeitstitel: „Die Kostümentwürfe des Inigo Jones: Quellen, Konzepte, Übersetzungsprozesse (1604–1642)“

Das Promotionsvorhaben nimmt die Rolle von Kontinentaleuropa und den Kolonien in der theatralen Selbstdarstellung der ersten Stuart-Monarchen sowie ihrer Gemahlinnen in den Blick. Die Schlüsselfigur ist dabei Inigo Jones, der diese Epoche nicht nur als Architekt dominierte, sondern auch durch seine Bühnenbild- und Kostümentwürfe das öffentliche Bild der Stuart-Dynastie prägte. Die Dissertation untersucht die Quellen, die kontinentalen wie außereuropäischen Einflüsse und Identitätsvorstellungen sowie inter- und intramediale Übertragungsprozesse, die in Inigo Jonesʼ Entwürfen Ausdruck finden. Die Kostüme werden dabei als zentraler Bedeutungsträger der spektakulären Inszenierungen der Court Masques verstanden, an denen sich dezidierte Vorstellungen von nationaler bzw. kolonialer Identität sowie bestehende Geschlechterrollen visualisierten.

Betreuerin: Prof. Dr. Christina Strunck